Zum Hauptinhalt springen

Kommentar zum MaskenentscheidBaselbieter Regierung behält einen kühlen Kopf

Der Landkanton verzichtet trotz steigender Corona-Zahlen zu Recht vorerst auf eine Maskenpflicht beim Einkaufen und widersetzt sich damit andernorts üblicher Symbolpolitik.

Vorerst muss man beim Shoppen im Baselbiet noch keine Maske tragen.
Vorerst muss man beim Shoppen im Baselbiet noch keine Maske tragen.
Foto: Marcel Bieri (Keystone)

Es ist ein mutiger (Nicht-)Entscheid, den die Baselbieter Regierung am Mittwoch getroffen hat: Im Landkanton soll es vorerst keine Maskenpflicht in den Läden geben. Es sind andere Massnahmen, die aus Sicht der Regierung dringender sind, sollten die Corona-Zahlen im Kanton weiter steigen, etwa eine Reduktion der Versammlungsgrösse. Die Baselbieter Exekutive und insbesondere Gesundheitsdirektor Thomas Weber (SVP) widerstehen damit der allgemeinen Fixierung auf die steigenden Fallzahlen – dies ausgerechnet an dem Tag, an dem schweizweit die bisher meisten Neuinfektionen registriert werden und an dem andere Kantonsregierungen weiter an der Massnahmenschraube drehen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.