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Politikum SonnenstromBaselbieter FDP will Denkmalpflege in die Schranken weisen

Die restriktive Bewilligungspraxis für Solaranlagen in Schutzzonen hat politische Folgen. Derweil versuchen sich die Energieanbieter Primeo Energie und EBL an einer neuen Lösung. Stichwort: Bürgerbeteiligung.

Nicht jeder Hausbesitzer hat die Möglichkeit, auf seinem Dach eine Solaranlage zu installieren.
Nicht jeder Hausbesitzer hat die Möglichkeit, auf seinem Dach eine Solaranlage zu installieren.
Foto: Paco Carrascosa

Die Geschichte aus einem Itinger Aussenquartier hat in der Leserschaft, aber auch in der Politik hohe Wellen geschlagen: Verwandte der Baselbieter FDP-Präsidentin und Landrätin Saskia Schenker dürfen keine Solaranlage bauen, weil ihr Haus in einer Zone liegt, die gemäss einer überholten Einschätzung des Bundes als schützenswert gilt. Die kantonale Denkmalpflege und das Bauinspektorat sehen da keinen Spielraum. Auf der anderen Strassenseite gelten die Schutzbestimmungen aber bereits nicht mehr, und Solaranlagen sind – sogar ohne Bewilligung – erlaubt.

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