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Zweiklassengesellschaft für Basler Velowege

In Basel bahnen sich schnellere Velowege für Pendler und Schüler an: Der neue Teilrichtplan Velo, der solche neben dem Basisroutennetz vorschlägt, kam in der Vernehmlassung gut an.

Das dürfte Hans-Peter Wessels, Velofan und Vorsteher des Bau- und Verkehrsdepartements, gefallen: Auch seine Regierungskollegen möchten den Veloverkehr in der Stadt stärken.
Das dürfte Hans-Peter Wessels, Velofan und Vorsteher des Bau- und Verkehrsdepartements, gefallen: Auch seine Regierungskollegen möchten den Veloverkehr in der Stadt stärken.
Christoph Stulz

Die Regierung hat den aktualisierten Plan am Dienstag in Kraft gesetzt. Der neue Teilrichtplan Velo ersetzt den bisherigen Teilplan Velo/Mofa aus dem Jahr 1981, wie die Regierung mitteilte. Er legt das Routennetz sowie mögliche Standorte grosser Veloabstellanlagen fest. Für die Kantonsbehörden ist er bereits verbindlich, für den Bund und Nachbarkantone erst nach der Genehmigung durch den Bund.

Die vorgeschlagene Aufteilung in ein sicherheitsorientiertes Basisroutennetz und ein geschwindigkeitsorientiertes Pendlerroutennetz sei «auf breite Zustimmung gestossen». Erstmals werde damit auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der verschiedenen Gruppen von Velofahrenden eingegangen, hiess es.

Veloverkehr bevorzugt

Die Regierung habe zudem den in der Vernehmlassung geäusserten Wunsch nach einer klaren Priorisierung des Veloverkehrs in den Plan aufgenommen. Sie «bekräftigt» dabei die Priorisierung gegenüber dem motorisierten Individualverkehr gemäss dem kantonalen Umweltschutzgesetz.

In Aussicht gestellt wird die rasche Umsetzung wichtiger Massnahmen aus dem Plan, sofern diese nachweislich einen grossen Nutzen bringen, respektive ein gutes Nutzen/Kosten-Verhältnis aufweisen. Den Wunsch nach einem automatisierten Veloverleihsystem lehnt die Regierung hingegen ab mit Verweis auf den hohen Anteil der Veloeigentümer in der Bevölkerung.

SDA/jg

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