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Zur Geisterstunde im Kreuzgang

Die Rahmenhandlung des Pfyfferli 2020, das am 10. Januar Premiere feiern wird, bildet das 1000-jährige Bestehen des Basler Münsters.

Bald gibt es wieder das Vorfasnachtsspektakel, wie hier im Jahr 2016, zu sehen. Foto: Mimmo Muscio Basel
Bald gibt es wieder das Vorfasnachtsspektakel, wie hier im Jahr 2016, zu sehen. Foto: Mimmo Muscio Basel

Kaum ist die Neuinszenierung von «HD-Soldat Läppli» über die Bühne, steht am Spalenberg schon das nächste Grossprojekt an: Die Fauteuil-Familie ist ­mitten in den Proben zum «Pfyfferli 2020». Der Vorlauf zum jährlichen Vorfasnachtsspektakel beginnt freilich schon ­Monate vorher.

Bis zur Premiere am 10. Januar wird nun noch am Gesamt­paket gefeilt, sodass die Darbietung aus einem Guss daherkommt. Angesichts der Tatsache, dass rund dreissig Autoren, Schauspieler, Musiker, Bühnenbildner, Dramaturginnen und Regisseure am Pfyfferli mitwirken, keine einfache Aufgabe. In diesem Aufgebot noch nicht mitgezählt sind die Pfeifer der Bajass Clique, Barfiessler, Mix und Zimmerlinde. Dazu gehören überdies die Tambouren der Chriesibuebe, Bâsilicum und PiSDiG. Mit von der Partie sind ausserdem bekannte Schnitzelbängg wie Doggter FMH, Heiri, Singvogel, Spitz­bueb und Tam Tam. Pro Vorstellung werden jeweils zwei Bängg das Publikum beglücken.

Wohlsituierte Klimasünder

Zum Ensemble gehören die Schauspielerinnen und Schauspieler Charlotte Heinimann, ­Salomé Jantz, Myriam Wittlin, David Bröckelmann und Roland Herrmann, die alle auch in der Läppli-Produktion zu sehen sind. Als Alternativbesetzung stehen Ronja Borer, Ursina Früh und Philipp Borghesi zur Verfügung. Die musikalische Leitung besorgen Arth Paul, Andreas Binder und Bettina Urfer; die Dramaturgie Caroline Rasser, Dalit Bloch und Felix Rudolf von Rohr. Letzterer gehört auch zum achtköpfigen Autorenteam. Inszeniert wird das «Pfyfferli 2020» von Martin Schurr und Stefanie Verkerk.

Als Rahmenhandlung würdigt die Veranstaltung das tausendjährige Bestehen des Basler Münsters. Fünf Insider berichten aus und über die schönste Kathedrale der Stadt. Ein weiterer themenverwandter Programmpunkt ermöglicht zur Geisterstunde einen Blick in den Kreuzgang.

Das Publikum lernt überdies drei wohlsituierte Klimasünder kennen, zwei fröhliche Priester, eine ewige Märchenlegende, zwei verzweifelte Pfyfferli-Besucher im Basler Verkehrsdschungel, fünf schwelgende Post­beamte, ein reisefreudiges Paar und eine seelisch angeschlagene Gruppe von Berufsfasnächtlern. Auch der Homo Baselbieterenis fehlt selbstverständlich nicht.

Die Pfyfferli-Spielzeit 2020 dauert 61 Vorstellungen lang. Erwartet werden 13500Zuschauerinnen und Zuschauer. Das lässt sich so genau berechnen, da, Stand gestern, bereits neunzig Prozent der Tickets verkauft sind.

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