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«Wir sind keine Spar-Universität»

Wichtiger ist der Blick nach vorn. Uni-Rektorin Andrea Schenker-Wicki will so rasch wie möglich weg von den Spardiskussionen.

BaZ: Herzliche Gratulation, Frau Schenker-Wicki, zu Ihrer soeben erfolgten Wiederwahl für eine zweite Amtsperiode. Sie bleiben in Basel – dürfen wir daraus schliessen, dass Sie Ihre Arbeit an der Universität Basel gern machen?

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Es ist schwierig zu beurteilen, wie gut eine Universität unterwegs ist. Es gibt die internationalen Rankings, auf denen Basel irgendwo um Platz 100 rangiert. Verliert die Uni qualitativ an Boden?

Welchen Stellenwert hat der internationale Wettbewerb für die Uni Basel?

Wird es zunehmend schwierig, Professuren gut zu besetzen?

Sie investieren ebenfalls. Nächstens, wenn auch mit etwas Verzögerung, werden Sie das Biozentrum im Schällenmätteli eröffnen können. Das ist doch auch ein Zeichen, dass Sie in die Zukunft investieren.

Sie planen auch einen anderen Standort für die Jurisprudenz und die Wirtschaft, die zurzeit in den Merian-Gebäuden eingemietet sind – möglicherweise auf Baselbieter Boden. Besteht hier überhaupt Handlungsbedarf?

Glauben Sie, Ihre Akzeptanz im Baselbiet würde besser, wenn Sie einen Standort in Allschwil oder Liestal hätten?

Wie nachteilig ist es, wenn Ihre Gebäulichkeiten auf verschiedene Standorte verteilt sind?

Die ETH Zürich setzt bei der in Basel stationierten Systembiologie auf eine intensive Zusammenarbeit mit der Universität Basel. Die Hoffnungen, welche die ETH in diese Zusammenarbeit setzt, ist gross. Eine Herausforderung für die Universität Basel?

Also auch ein Qualitätsausweis?

In der Öffentlichkeit wird wenig über diese Zukunftsprojekte gesprochen. Zurzeit dominiert in der öffentlichen Diskussion nur ein Thema: sparen. Die Universität Basel sei eine Hochschule, die vor allem sparen muss. Haben Sie ein Imageproblem?

Wir müssen dennoch auf dieser Diskussion bestehen. Wir haben nämlich bei diesen Sparmassnahmen die Übersicht verloren. Können Sie uns aufklären, wo die Herausforderung liegt? Das beeinflusst doch das Funktionieren der Uni.

Bedeutet dies konkret, dass Sie Leistungen abbauen? Wie weit können Sie auf Reserven zurückgreifen?

Sie streichen auch Professuren.

Benützen Sie eine Vakanz auch dazu, Schwerpunkte zu verlagern?

Wie gross ist diese Herausforderung? Besteht die Notwendigkeit, sich stark zu verändern?

Politisch wird über die Volluniversität diskutiert – und von einzelnen Parteien auch infrage gestellt. Ihre Haltung dazu?

Sicher noch nicht.

Wie setzen Sie dies in der Praxis um? Arbeiten Sie auch interdisziplinär?

Wollen Sie weiter wachsen, wenn die Kantone die Mittel dafür wieder zur Verfügung stellen können?

Haben Sie den beiden Kantonsregierungen signalisiert, dass Sie ab 2022 wieder mehr Mittel beanspruchen? Sie werden kaum auf Dauer von den Reserven zehren können?

Der Kanton Baselland hat trotz der Trägerschaft keinen festen Sitz im Hochschulrat. Ist dies auch aus Sicht der Universität Basel ein Nachteil?

Der Universitätsrat erarbeitet zurzeit eine neue Strategie für die Universität Basel. Können Sie uns dazu etwas über die anvisierte Richtung sagen?

Setzen Sie auch Ziele für die angesprochenen internationalen Rankings für Hochschulen?