Zum Hauptinhalt springen

«Wir konnten viel Übles verhindern»

Kinder entwickeln nach Kesb-Entscheiden chronische Blasenentzündungen, Mütter setzen sich mit ihren Babys ab. Jasminka Brcina von der Kesv spricht über systemische Fehler bei der Behörde.

Betroffene müssten in die Entscheidungsfindungsprozesse der Kesb einbezogen werden, findet Jasminka Brcina.
Betroffene müssten in die Entscheidungsfindungsprozesse der Kesb einbezogen werden, findet Jasminka Brcina.
Daniel Wahl

Jasminka Brcina, Sie sind Präsidentin der Kinder- und Erwachsenenschutzvereinigung und haben bisher 120 Kesb-Fälle bearbeitet. Was ist Ihre Triebfeder, dass Sie sich im Bereich des Kindes- und Erwachsenenschutzes ­engagieren?

Jasminka Brcina: Es sind die Missstände und die grosse Ohnmacht der Betroffenen. Wer uns anruft, beklagt sich, nicht ­angehört zu werden. Es gibt nichts Schlimmeres, als nicht angehört zu werden, wenn es um das eigene Kind geht.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.