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«Wir haben zu wenig Geisteswissenschaftler»

Antonio Loprieno spricht über die Strategie 2014 der Universität Basel und seine Pläne für eine Architekturfakultät. «Wir können nicht in allen Bereichen Exzellenz erreichen», sagt der Rektor.

Antonio Loprieno: «Wir wollen die humanistischen Werte in eine neue Organisationsstruktur überführen.»
Antonio Loprieno: «Wir wollen die humanistischen Werte in eine neue Organisationsstruktur überführen.»
Tim Loosli

Antonio Loprieno, warum wurde Ihre Idee von einer Architekturfakultät in den Medien in der Luft zerrissen?

Unsere Universität wird unter Druck gesetzt durch zwei Extrempositionen, die eine übertrieben grosse Präsenz in der ­Öffentlichkeit haben. In Ihrer Zeitung kamen die beiden Pole zum Ausdruck: Der Historiker Achatz von Müller als Vertreter der Ordinarien-­Universität, der Wirtschaftswissenschaftler Silvio Borner als Vertreter der neoliberalen Wende. Die neunzig Prozent dazwischen bekommen ­selten eine Stimme.

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