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Willige Basler können nicht Medizin studieren

Wegen der Zulassungsbeschränkung importiert die Schweiz viele Ärzte aus Deutschland. Dabei gäbe es genug junge Menschen, die Medizin studieren wollen – aber nicht dürfen.

«Es können nicht hundert Assistenzärzte ums Bett stehen.» So begründet das Bundesamt für Gesundheit die Begrenzung der Plätze. Das Bild stammt aus dem Spital Uznach (SG).
«Es können nicht hundert Assistenzärzte ums Bett stehen.» So begründet das Bundesamt für Gesundheit die Begrenzung der Plätze. Das Bild stammt aus dem Spital Uznach (SG).
Keystone

In Scharen kommen junge Deutsche als Assistenzärzte in die Schweiz und machen ihre Fachausbildung hier – quasi auf Kosten der Schweizer Steuerzahler. Nach einigen Jahren reist ein Grossteil der Ärzte hoch qualifiziert wieder in die Heimat zurück und verfolgt dort die Karriere weiter. Ohne deutsche Ärztinnen und Ärzte könnten Schweizer Spitäler schliessen. Dies bestätigt Mario Da Rugna, Leiter Human Resources im Basler Universitätsspital. Dort arbeiten im Schnitt 40 Prozent deutsche Assistenz- und Oberärzte. Bewerber aus der Schweiz habe es schlicht zu wenige.

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