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«Wie tödlich ein Virus tatsächlich ist, lässt sich kaum vorhersagen»

Ein Team von Basler Forschern sucht mit Hochdruck nach einem Stoff, der bei der Bekämpfung von Covid-19 hilfreich sein könnte. Professor Markus Lill erklärt, wieso das so schwierig ist.

Mischa Hauswirth
Das Bild zeigt eine Enzymstruktur mit einer der gefundenen potenziell aktiven Substanzen. Grafik: Uni Basel
Das Bild zeigt eine Enzymstruktur mit einer der gefundenen potenziell aktiven Substanzen. Grafik: Uni Basel

Herr Lill, es soll nur noch eine Frage der Zeit sein, bis ein Impfstoff gegen das Corona­virus auf den Markt kommt, vielleicht schon dieses Jahr. Halten Sie diese Prognosen für realistisch?

Kein Experte kann derzeit sagen, ob wir im Herbst einen Impfstoff haben werden. Vielleicht ist das möglich, wenn alles perfekt läuft. Sicherlich ist die Hoffnung da, aber daraus ein Versprechen abzuleiten, erachte ich doch als sehr schwierig. In Deutschland und den USA werden ganz neue Verfahren getestet, mit dem Ziel, einen Impfstoff zu erhalten. Aber was da rauskommt, werden wir frühestens im Juni wissen. Auf dann haben die USA erste Testresultate in Aussicht gestellt.

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