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Widerstand gegen Rheinuferweg formiert sich

Der Verein «Unser Stadtbild» sieht bei einer Annahme der Initiative das Grossbasler Stadtbild in Gefahr.

Trennung von Fluss und Stadt. Heimatschutz-Präsident Robert Schiess (l.) und Christian Eich von der Freiwilligen Denkmalpflege wollen keinen durchgehenden Rheinuferweg.
Trennung von Fluss und Stadt. Heimatschutz-Präsident Robert Schiess (l.) und Christian Eich von der Freiwilligen Denkmalpflege wollen keinen durchgehenden Rheinuferweg.
Pino Covino

Die Idee der Initianten der kantonalen Volksinitiative «Grossbasler Rheinuferweg jetzt!» ist auf den ersten Blick bestechend: Von der Wettsteinbrücke bis zur Mittleren Brücke soll ein durchgehender Steg das Grossbasler Rheinufer verbinden. Neu ist die Idee indes nicht, bereits 1883 wollte der damalige Baudirektor Heinrich Reese einen Rheinuferweg von der Mittleren Brücke bis ins St.-Alban-Tal realisieren und die historischen Häuser am Rheinsprung und der Augustinergasse abreissen lassen, damit Bauten wie das Blaue und das Weisse Haus sowie das Naturhistorische Museum besser zur Geltung kommen. Realisiert wurde die Idee jedoch nie, genauso wenig wie der um die Jahrtausendwende von der Christoph Merian Stiftung angeregte Rheinuferweg, der 2002 vor dem Basler Appellationsgericht scheiterte.

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