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Wettbewerb für Ozeanium ausgeschrieben

Auf der Heuwaage sollen dereinst Kraken, Pinguine und Haie für den Schutz und den nachhaltigen Umgang mit dem Ozean werben. Nun hat der Zolli einen Projektwettbewerb ausgeschrieben.

Bald schwimmen vielleicht Haie, wo heute bloss eine Asphalt-Fläche ist.
Bald schwimmen vielleicht Haie, wo heute bloss eine Asphalt-Fläche ist.
Zoo Basel
Ein international bekanntes Ozeanium lockt viele Touristen an, ist man beim Basler Zoo sicher.
Ein international bekanntes Ozeanium lockt viele Touristen an, ist man beim Basler Zoo sicher.
Zoo Basel
Zoo Basel
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Auf dem Areal der Heuwaage möchte der Zolli ein Grossaquarium bauen. Für das «Ozeanium» genannte Projekt, wurde ein anonymer Projektwettbewerb ausgeschrieben, wie der Zolli heute mitteilte. Aus den Bewerbern der Präqualifikation, die jetzt startet, sollen rund fünfzehn Teams für den Projektwettbewerb ausgewählt werden. Ende 2012 soll der Entscheid veröffentlicht und die Beiträge ausgestellt werden.

Im Ozeanium sollen Meerestiere für den nachhaltigen Umgang mit dem Lebensraum Ozean werben: Besucherinnen und Besucher erleben entlang den Aquarien eine Reise vom Rhein, via Nordsee, Atlantik, Antarktis und Pazifik einmal um die Erde. Mehrere tausend Tiere aus allen Klimazonen werden in rund 30 Aquarien mit Wasserständen bis acht Meter die Grösse des Ozeans und die Vielfalt der Lebensformen vermitteln. Insgesamt sollen auf 10‘000-12‘000 Quadratmetern Gesamtfläche rund 4000 Kubikmeter Wasser als Lebensraum für Haie, Rochen, Pinguine, Korallen, Gezeitenzonen- und Mangrovenbewohner zur Verfügung stehen.

Aufwertung der Heuwaage

Thematisch werde sich das Grossaquarium der Nachhaltigkeit und den Ressourcen der Ozeane widmen. Das Gebäude soll durch Solar- und andere erneuerbare Energien sparsam, effizient und nachhaltig betrieben werden. Der Zolli rechnet mit Baukosten von 60-80 Millionen Franken. Mit dem Ozeanium erhofft sich der Zolli auch eine Aufwertung der Heuwaage. So soll das Projekt neben dem Themenhaus selber auch Lösungen für eine optimale Verbindung zwischen Steinen-Vorstadt, Heuwaage, Nachtigallenwäldeli und Zoo aufzeigen.

Mit längeren Öffnungszeiten als der restliche Zoo entstehe an einem heute unattraktiven Ort in der Innenstadt Basels ein Begegnungszentrum, heisst es in der Mitteilung des Basler Zoos. Das Ozeanium biete ausserdem Raum für Veranstaltungen und sei ein idealer Forschungsort für Universitäten und Meeresinstitute. Geplant seien im Gebäude zudem themenbezogenen Ladengeschäften und ein Angebot mit Erlebnisgastronomie.

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