Wessels, Brutschin und Herzog treten wieder an
Alle drei amtierenden baselstädtischen Regierungsmitglieder der SP wollen weiter regieren.

Eva Herzog, Hans-Peter Wessels und Christoph Brutschin treten bei den kantonalen Wahlen am 23. Oktober wieder an, wie die Partei am Dienstag bekanntgab.
Die SP lobt das Trio als «eingespieltes und erfolgreiches Team». Finanzdirektorin Herzog war 2005 in die Exekutive gewählt worden, Bau- und Verkehrsdirektor Wessels und Wirtschatfts- Sozial- und Umweltdirektor Brutschin folgten 2009. Zusammen mit dem Grünen Guy Morin, der seit 2005 amtiert, bildet das SP-Trio die rotgrüne Mehrheit in der siebenköpfigen Regierung des Stadtkantons.
Die SP verweist nun darauf, dass Basel-Stadt seit Jahren schwarze Zahlen schreibe, Schulden deutlich abgebaut und auch Steuern gesenkt habe. Gleichzeitig sei das soziale Basel gestärkt worden, hätten Uni und Fachhochschule mehr Geld vom Kanton bekommen und sei - bei mehr Arbeitsplätzen und Wohnraum - die Lebensqualität gestiegen.
Zwei Vakanzen
Regierungspräsident Morin hatte letzten Mittwoch bekanntgegeben, dass er nicht mehr antreten werde. Auch LDP-Erziehungsdirektor Christoph Eymann, der seit Ende 2015 wieder im Nationalrat sitzt, hört per Ende Legislatur im Januar 2017 als Regierungsrat auf. Sowohl die Grünen als auch die LDP wollen ihren Regierungssitz verteidigen - mit wem, ist noch offen.
Hingegen bestehen keine Zweifel, dass die beiden jüngsten Regierungsräte wieder antreten: Justiz- und Sicherheitsdirektor Baschi Dürr (FDP, im Amt seit 2012) und Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger (CVP, 2014). Weder sie noch ihre Parteien haben indes ihre Absichten bisher offiziell kundgetan.
Klar ist jedoch, dass die bürgerlichen Parteien einen weiteren Anlauf zur Rückeroberung der vor zwölf Jahren verlorenen Regierungsmehrheit nehmen wollen. Das angestrebte Viererticket, bei dem auch die SVP erstmals mittun soll, steht jedoch noch nicht. Formell nominiert die Basler SP ihre Regierungskandidaturen am 10. Mai.
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