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Wer züchtet, muss auch töten

Während die Tierrechtsorganisation Peta Sturm läuft, wenn Zoos Nachwuchs töten müssen, vertritt der Schweizer Tierschutz eine überraschend pragmatische Haltung. Der Zolli hat immer noch keinen Platz für den jungen Flusspferdbullen Farasi gefunden.

Ungewisse Zukunft: Farasi, hier ein Bild kurz nach seiner Geburt Anfang November 2008, mit Mutter Helvetia.
Ungewisse Zukunft: Farasi, hier ein Bild kurz nach seiner Geburt Anfang November 2008, mit Mutter Helvetia.
Zoo Basel

Es war eine traurige Nachricht für den Basler Zolli. Panzernashorndame Quetta brachte letzte Woche ihr Kalb tot zur Welt (die BaZ berichtete). Aber die nächste Geburt bei den Panzernashörnern steht kurz bevor. Denn auch Ellora, Quettas Mutter, ist trächtig. «Wir rechnen mit der Geburt in den nächsten Tagen», sagt Tanja Dietrich, Sprecherin des Zoos Basel. Eine exakte Prognose sei natürlich nicht möglich. Sicher aber ist: Das Jungtier wird langfristig in Basel keine Zukunft haben, egal ob männlich oder weiblich. Nach einigen Jahren würde der Jungbulle zur Konkurrenz des Vaters werden. Bei einem Weibchen bestünde die Gefahr der Inzucht mit dem eigenen Vater.

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