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Wer soll für die Bürgerlichen in den Ständerat?

Die BaZ schlägt sechs Kandidaten für den Basler Ständeratssitz vor, die bisher noch niemand auf dem Radar hatte – entscheiden Sie mit.

Pro: Der Jurist und ehemalige Länderchef Schweiz von Novartis kennt aus seiner früheren Tätigkeit die Schnittstellen zwischen Politik und Wirtschaft und dürfte sich mit seiner Sachkenntnis, insbesondere im Gesundheitswesen, im Bundeshaus schnell zurechtfinden. Zudem hätte der begeisterte Fasnächtler bei den bürgerlichen Parteien reelle Chancen auf eine Kandidatur, da sein Name schon mehrfach von bürgerlichen Parteiexponenten genannt wurde.Kontra: Die Hintergründe von Pascal Brenneisens Abgang im vergangenen Herbst bei Novartis sind nach wie vor unklar, genauso wie seine momentane berufliche Neuausrichtung. Ausserdem könnte Brenneisen mit seiner manchmal forschen Art im oft behäbigen «Stöckli» anecken.
Pro: Der Jurist und ehemalige Länderchef Schweiz von Novartis kennt aus seiner früheren Tätigkeit die Schnittstellen zwischen Politik und Wirtschaft und dürfte sich mit seiner Sachkenntnis, insbesondere im Gesundheitswesen, im Bundeshaus schnell zurechtfinden. Zudem hätte der begeisterte Fasnächtler bei den bürgerlichen Parteien reelle Chancen auf eine Kandidatur, da sein Name schon mehrfach von bürgerlichen Parteiexponenten genannt wurde.Kontra: Die Hintergründe von Pascal Brenneisens Abgang im vergangenen Herbst bei Novartis sind nach wie vor unklar, genauso wie seine momentane berufliche Neuausrichtung. Ausserdem könnte Brenneisen mit seiner manchmal forschen Art im oft behäbigen «Stöckli» anecken.
Dominik Plüss
Pro: Der als «Mister Basel Tattoo» bekannte Erik Julliard tanzt auf vielen Hochzeiten: Ob beim Charivari, dem Basel Tattoo oder als schwedischer Honorarkonsul – Erik Julliard ist überall dabei. Und auch politisch hat er erste Gehversuche hinter sich und setzt sich – wenn auch nicht uneigennützig – für den Erhalt der heutigen Kasernenkulisse ein. Dank seinem Engagement im Kleinbasel dürfte der volksnahe Julliard dort auf eine treue Wählerschaft zählen können.Kontra: Ob Julliard neben all seinen Engagements auch noch Zeit finden würde, als Basler Vertreter im Ständerat zu wirken, ist fraglich. Auch seine bisweilen «unbaslerische» Art – Erik Julliard ist beispielsweise Mitglied im Club de Bâle und steht öffentlich dazu – dürfte nicht überall gut ankommen.
Pro: Der als «Mister Basel Tattoo» bekannte Erik Julliard tanzt auf vielen Hochzeiten: Ob beim Charivari, dem Basel Tattoo oder als schwedischer Honorarkonsul – Erik Julliard ist überall dabei. Und auch politisch hat er erste Gehversuche hinter sich und setzt sich – wenn auch nicht uneigennützig – für den Erhalt der heutigen Kasernenkulisse ein. Dank seinem Engagement im Kleinbasel dürfte der volksnahe Julliard dort auf eine treue Wählerschaft zählen können.Kontra: Ob Julliard neben all seinen Engagements auch noch Zeit finden würde, als Basler Vertreter im Ständerat zu wirken, ist fraglich. Auch seine bisweilen «unbaslerische» Art – Erik Julliard ist beispielsweise Mitglied im Club de Bâle und steht öffentlich dazu – dürfte nicht überall gut ankommen.
Margrit Müller
Pro: Der ehemalige Bankier gilt als Kosmopolit und zugleich als sehr gut vernetzt im Kanton. Als ehemaliger Präsident der Handelskammer Deutschland–Schweiz ist der wirtschaftsfreundliche Sarasin zudem auch mit der Politik vertraut und scheute sich in der Vergangenheit nicht, zu politischen Themen – wie etwa der Masseneinwanderungs-Initiative der SVP – deutlich Stellung zu beziehen. Kontra:Ein grosser Nachteil für eine allfällige Ständeratskandidatur von Eric G. Sarasin dürfte seine berufliche Vergangenheit sein: Im letzten Herbst nahm Sarasin bei der Bank J. Safra Sarasin den Hut, nachdem bekannt worden war, dass in Deutschland unter anderem auch gegen ihn Ermittlungen der Behörden wegen angeblicher Steuertricks laufen.
Pro: Der ehemalige Bankier gilt als Kosmopolit und zugleich als sehr gut vernetzt im Kanton. Als ehemaliger Präsident der Handelskammer Deutschland–Schweiz ist der wirtschaftsfreundliche Sarasin zudem auch mit der Politik vertraut und scheute sich in der Vergangenheit nicht, zu politischen Themen – wie etwa der Masseneinwanderungs-Initiative der SVP – deutlich Stellung zu beziehen. Kontra:Ein grosser Nachteil für eine allfällige Ständeratskandidatur von Eric G. Sarasin dürfte seine berufliche Vergangenheit sein: Im letzten Herbst nahm Sarasin bei der Bank J. Safra Sarasin den Hut, nachdem bekannt worden war, dass in Deutschland unter anderem auch gegen ihn Ermittlungen der Behörden wegen angeblicher Steuertricks laufen.
Daniel Desborough
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Während die Basler SP bereits Ständerätin Anita Fetz für eine erneute Amtszeit im «Stöckli» nominiert hat, tun sich die bürgerlichen Parteien nach wie vor schwer, eine gemeinsame Kandidatur zu finden. Zwar hatte LDP-Regierungsrat Christoph Eymann Interesse an einer Kandidatur bekundet – jedoch nur unter der Bedingung, dass sämtliche Parteien von der Mitte bis zur SVP hinter ihm stehen würden. Letztere wiederum machte eine Unterstützung von einer Listenverbindung mit FDP und LDP abhängig – diese ziehen aber «aus rechnerischen Gründen» ohne SVP in den Wahlkampf. Und die FDP wiederum will nur eine Einzelkandidatur für den Ständerat und keine Doppelkandidatur für National- und Ständerat unterstützen. Eymann aber kandidiert auch auf der Liste der LDP für den Nationalrat. Mit dieser verzwickten Konstellation dürfte sich die Kandidatur von Christoph Eymann deshalb bereits erledigt haben.

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