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Wenn nötig, entscheidet das Los

Das beliebte Schulfach Philosophie/Psychologie/Pädagogik bleibt und wird sogar ausgeweitet. Dafür wird die freie Gymnasiumswahl in Basel-Stadt eingeschränkt.

Schüler des Gymnasiums Münsterplatz wehrten sich gegen die Abschaffung von PPP – erfolgreich.
Schüler des Gymnasiums Münsterplatz wehrten sich gegen die Abschaffung von PPP – erfolgreich.
Roland Schmid

Münsterplatz oder Bäumlihof? Diese Entscheidung ist künftig nicht mehr alleine Sache der Schüler. Das Erziehungsdepartement Basel-Stadt (ED) hat gestern bekannt gegeben, dass die freie Gymnasiumswahl in Basel-Stadt eingeschränkt wird. Die Wahl der Schwerpunktfächer hingegen soll bestehen bleiben.

In der Praxis heisst das: Wenn sich deutlich mehr Schüler für ein Schulhaus anmelden als vorgesehen, werden einige in ein anderes Gymnasium umgeteilt. Will niemand freiwillig den Wunschstandort aufgeben, entscheidet das Los. Es bleibt die Frage, wie man die Schulwahl einschränken kann, ohne die Wahlfreiheit bei den Schwerpunktfächern zu beschneiden. Denn fast jedes Schulhaus bietet andere Schwerpunktfächer an. «Es müssen allenfalls, je nach Nachfrage, an einem Standort Fächer neu angeboten oder gestrichen werden», erklärt Hans Georg Signer, Leiter Bildung Basel-Stadt, den Plan.

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