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Wenn Fasnächtler Trauer tragen

Statt eines eruptiven Knalls gab es ein zögerliches leises Räuspern, statt Farben herrschte dunkle Tristesse: Der kleine, etwas unbeholfene Nicht-Morgestraich 2020.

Ein Trauerzug zieht am Montag in den frühen Morgenstunden durch die Basler Altstadt. Foto: Arnd Wiegmann/Reuters
Ein Trauerzug zieht am Montag in den frühen Morgenstunden durch die Basler Altstadt. Foto: Arnd Wiegmann/Reuters

Auf dem Barfüsserplatz sprühen die Funken. Schienenarbeiter sind im Einsatz. Es ist halb vier Uhr. Und wäre an diesem Montag wirklich Morgestraich, stünden hier um diese Zeit bereits Hunderte von Fasnächtlern und Zuschauern. Aber es ist kein Morgenstraich und der Platz ist leer.

Und doch regt sich langsam etwas in der Stadt. Zu zweit, in kleinen Gruppen schnuppern Zivilisten in die Gassen hinein – unter ihnen viele Fasnächtler, die das Fasnachtsverbot respektieren, aber dennoch neugierig sind und wissen wollen: Gibt es welche, die trotzen und ein Zeichen für den Morgestraich setzen wollen?

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