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Weniger Regeln für die Freie Strasse

Die Basler Regierung plant, die Freie Strasse umzugestalten. SP-Grossrat Thomas Gander setzt sich für eine Anpassung der Auflagen und Gesetze für Handel und Gastronomie ein.

Die Pläne der Regierung bringen Hoffnung für die Freie Strasse. An der Bürokratie sollen diese nicht scheitern. Foto: Kostas Maros

Die Pläne der Regierung bringen Hoffnung für die Freie Strasse. An der Bürokratie sollen diese nicht scheitern. Foto: Kostas Maros

Martin Regenass

15,6 Millionen Franken: So viel lässt sich die Basler Regierung die Umgestaltung der Freien Strasse kosten. Die Trottoirs werden abgeschliffen und wie in der Greifengasse mit Alpnacher Quarzsandstein aufgewertet.

Basels Haupteinkaufsstrasse soll nach einer dreijährigen Bauzeit in neuem Charme daherkommen und – so die Hoffnung nach den kürzlich publik gewordenen Verlusten an Besucherfrequenzen –wieder mehr Leute in die Innenstadt locken.

Die Regierung geizt in einer vor Kurzem veröffentlichten ­Medienmitteilung nicht mit Worten, was die Bespielung des zukünftigen «Boulevards» betrifft: «Die grosszügigen Flächen können auf ganz unterschiedliche Weise genutzt werden, sei es für Strassencafés, für das tägliche Anliefern von Waren oder für Veranstaltungen wie die Fasnacht.» Die Exekutive sagt mit Blick in die Zukunft: «Durch die offene Gestaltung können auch künftige Generationen die Freie Strasse, die Streit- und die Rüdengasse ganz nach ihren Bedürfnissen nutzen.»

Basler Zeitung

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