Weg frei für «Rheinhattan»

Der Kanton Basel-Stadt und Rheinhäfen bekräftigen die gemeinsamen Ziele bei der weiteren Entwickung des Hafenareals.

Der Kanton und der Hafen wollen eine städtebauliche Entwicklung hin zum Wasser ermöglichen. Im Bild: Die Vision mit Hochhäusern auf der Klybeckinsel, was innoffiziell gern als «Rheinhattan» bezeichnet wird.

Der Kanton und der Hafen wollen eine städtebauliche Entwicklung hin zum Wasser ermöglichen. Im Bild: Die Vision mit Hochhäusern auf der Klybeckinsel, was innoffiziell gern als «Rheinhattan» bezeichnet wird.

Der Kanton Basel-Stadt und die Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) demonstrieren Einigkeit über die künftige Entwicklung das Hafenareals in Basel. Ihre gemeinsamen Ziele dort haben sie nun in einer Grundsatzvereinbarung festgeschrieben, wie die Regierung am Donnerstag mitteilte.

Gemäss dieser Absichtserklärung wollen Basel-Stadt und die SRH die Hafeninfrastrukturen modernisieren, um die Zukunft des Hafens langfristig zu sichern. Gleichzeitig bekräftigen beide Seiten, dass im Hafengebiet dereinst frei werdende Flächen eine städtebauliche Entwicklung hin zum Wasser ermöglichen sollen.

Neue Projekte enthalte die Vereinbarung keine, sagte der Basler Kantonsbaumeister Beat Aeberhard auf Anfrage. Das Papier sei aber dennoch ein Meilenstein, weil darin klar geregelt wird, wer für was zuständig ist. Der Hafenwirtschaft verschaffe es überdies zu Planungssicherheit für ihre Investitionen. Aeberhard räumt ein, dass in der Grundsatzvereinbarung das Primat bei der Hafenentwicklung liege. Die bekannten Projekte sind das geplante trimodale Gateway Basel Nord, das Hafenbecken 3 und die Modernisierung der Hafenbahn.

Wohnbauten am Wasser

Festgeschrieben wird in der Vereinbarung, dass die städtebaulichen Entwicklungen auf die Bedürfnisse des Hafens abgestimmt werden. Schrittweise für eine Umnutzung stehen dereinst neben dem Klybeckquai auch die Westquai-Insel sowie das Dreiländereck mitsamt dem Brückenkopf beim Wendebecken zur Verfügung. Insbesondere am Klybeckquai sollen auch Wohnbauten entstehen.

Explizit erwähnt wird in der Vereinbarung auch ein Konzept für die Neuanordnung der Schiffsanliegeplätze. Ebenfalls festgeschrieben wird eine durchgehende Rheinuferpromenade zwischen Dreirosenbrücke und Dreiländereck und eine Brücke über die Hafeneinfahrt. Damit soll für Fussgänger und Velofahrer langfristig eine attraktive Verbindung entlang des Rheins bis nach Friedlingen entstehen.

amu/sda

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