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Wassernot auf den Feldern und im Wald

Aufgrund des trockenen Frühlings und geringer Niederschläge steigt bereits schon wieder die Waldbrandgefahr in der Region.

Deutlich unter normalen Mengen. Ausflügler geniessen die regenfreie Zeit, der Natur setzt die Trockenheit zu.
Deutlich unter normalen Mengen. Ausflügler geniessen die regenfreie Zeit, der Natur setzt die Trockenheit zu.
Gawin Steiner

Ein bisschen Bewölkung macht noch keinen Regen. Und seit dem 4. Juni hat es in Basel zwar immer wieder mal Wolken gegeben und Gewitter, doch Niederschlag blieb aus. «Es wird von Tag zu Tag prekärer auf den Feldern», sagt Markus Fischer, Landwirt in Riehen. «Die Hitze und der Wind trocknen die Böden aus.» Während der Mais den Entwicklungsrückstand durch Regen in den kommenden Wochen noch aufholen könnte, ist die Sache beim Getreide bereits gelaufen. «Die Gerste zum Beispiel hat das Wachstum aufgrund der Trockenheit bereits so gut wie abgeschlossen. Das bedeutet, dass die Früchte kleiner als gewöhnlich sind, was sich natürlich auf den Ertrag auswirken wird. Wir werden wohl bald mit dem Dreschen beginnen.» Auch die Streuobstfrüchte wie Kirschen in Riehen bleiben klein, sofern die Bäume sich nicht in einer Anlage befinden und bewässert werden können, sagt Fischer. Er muss dieses Jahr besonders viele Früchte als Brennkirschen aussortieren.

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