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Wahrnehmungsschub für Kunstszene

Kunstkredit Basel-Stadt will das Schaffen der regionalen Künstler stärker ins Licht rücken. 320'000 bis 370'000 Franken stehen für die Förderung zur Verfügung.

Von Basel, über Basel, für Basel: Lokale Kunst oder Kunst mit Lokalbezug ausgestellt in der Kunsthalle.
Von Basel, über Basel, für Basel: Lokale Kunst oder Kunst mit Lokalbezug ausgestellt in der Kunsthalle.
Lucian Hunziker

Am Samstag wurde in der Kunsthalle Basel die Jahresausstellung des Kunstkredits des Kantons Basel-Stadt eröffnet. Neu ist nicht nur der Ort, sondern auch die Präsentation der Werke, die von Ruth Kissling kuratiert wurde.

Der Basler Kunstkredit ist für Aussenstehende ein nicht leicht fassbares Gebilde, das Kunst ankauft, Kunstschaffende fördert und durch manchmal umstrittene Kunst im öffentlichen Raum und am Bau von sich reden macht. Doch vor allem hat der Kunstkredit in Basel eine lange Tradition. «Er ist das älteste Förderinstrument im Bereich der freien Kunstszene», sagt Katrin Grögel, die als Beauftrage für Kulturprojekte im Basler Präsidialdepartement auch für den Kunstkredit zuständig ist. Der Kunstkredit wurde 1919 geschaffen, nicht nur um Kunst zu vermitteln, sondern auch um die nach dem Krieg darbenden Künstler zu unterstützen. Auch in der Zwischenkriegszeit war der Kunstkredit dazu da, mittellosen Künstlern finanziell unter die Arme zu greifen.

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