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Vorfasnachtsveranstalter sind zufrieden mit Billettverkauf

Die Produzenten des Läggerli und des Kopfladäärnli vermochten keine Auskunft über die Auslastung zu geben.

Das Drummeli hat mit der Premiere am Samstag die letzte Runde der diesjährigen Vorfasnachtsveranstaltungen eingeläutet.
Das Drummeli hat mit der Premiere am Samstag die letzte Runde der diesjährigen Vorfasnachtsveranstaltungen eingeläutet.
Florian Bärtschiger

Mit dem Drummeli, das am Samstag im Musical-Theater Premiere hatte, gehen die Basler Vorfasnachtsveranstaltungen in die letzte Runde – und zwar zahlreicher als auch schon. Aus dem zu Grabe getragenen Fasnachtskiechli sind zwei neue erstanden: S Läggerli und Kopfladäärnli. Ferner ist das einmalige «Menü Sürpryys» der Clique OnYva serviert worden, und Schaabernagg & Lumpepagg stellt nach zwei Jahren Pause seine zweite Ausgabe vor. Hat diese Zunahme dazu geführt, dass die neuen Veranstaltungen den etablierten Produktionen Zuschauer abgraben?

Beim Charivari im grossen Saal des Volkshauses ist nicht die Rede davon: «Mit einer Auslastung von 99 Prozent war das Charivari hervorragend besucht», schreibt Produzent Erik Julliard in einer Medienmitteilung. Auch das Pfyfferli, das in diesem Jahr mit 69 Vorstellungen mehr als sonst offeriert, ist gemäss Claude Rasser, Co-Leiter des Theaters Fauteuil, zu 99 Prozent ausverkauft.

Leuten lassen sich länger Zeit

«Im Vorfeld ging es etwas länger, bis die Vorstellungen des Mimösli praktisch ausverkauft waren», sagt Nils Hauck, Produktionsmanager des Häbse-Theaters. Aber das liege daran, dass die Fasnacht in diesem Jahr später anfängt, und sich die Leute deshalb länger Zeit gelassen hätten.

Helmut Förnbacher, Leiter des Förnbacher Theaters im Badischen Bahnhof, kann ebenfalls von keinem Einbruch im Billettverkauf für sein Ridicule sprechen: «Der Verkauf bewegt sich im Rahmen der letzten Jahre.» Hingegen hätten andere Stücke auf seinem Spielplan in der Vorfasnachtszeit mehr Zuspruch erfahren.

Ausverkauft und ausverkauft

Und das Zofingerconzärtli, Basels älteste vorfasnächtliche Veranstaltung, die seit mehreren Jahren im Congress Center Basel stattfindet, weiss auch nichts von einem Rückgang im Billettverkauf. Wie Helmut Förnbacher kann Tim Sommer, Kassier der Zofinger, zwar keine detaillierten Zahlen nennen, sagt aber zur Basler Zeitung: «Wir sind sehr zufrieden; wir haben sicher gleich viele, wenn nicht sogar mehr Tickets verkauft als im Vorjahr.»

Schon vor ihrer Premiere restlos ausverkauft war die einmalige Produktion «Menü Süürpryys» im Theater Tabourettli. Auch die für Kinder und Familien konzipierten Fasnachtsbändeli im Theater Arlecchino und Kindercharivari auf der Kleinen Bühne des Theaters Basel konnten vor einem ausverkauften Haus spielen. Ebenfalls keine Billette mehr gibt es für den Källerstraich im Marionettentheater und das Fasnachtshuus im Restaurant l’Unique. Und Schaabernagg & Lumpepagg im Theater Teufelhof ist gleichfalls zufrieden mit der bisherigen Auslastung. Heinz Margot, einer der drei Protagonisten, sagt: «Die ersten drei Vorstellungen war nicht voll; jetzt läuft es sehr gut – über 90 Prozent aller Billette sind verkauft.»

Zahlen höher als erwartet

Das Drummeli, das noch bis Ende dieser Woche läuft, konnte bei der Premiere einen Billettverkauf von 85 Prozent ausweisen. Nach den guten Kritiken ist das Fasnachts-Comité zuversichtlich, dass man am Ende auf 90 Prozent kommen wird.

Der Basler Zeitung keine Auskunft geben mochte Renato Salvi, Produzent des neu gestarteten Kopfladäärnli in der Elisabethenkirche. Und auch die ebenfalls neu ins Leben gerufene Vorfasnachtsveranstaltung S Läggerli im Theater Scala vermochte keine genaueren Zahlen zu nennen und vertröstete auf später. Nur so viel hiess es von der Firma Eventis AG: «Die Zahlen liegen höher als erwartet.»

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