Zum Hauptinhalt springen

Von weihnachtlicher Harmonie keine Spur

Die Allmendverwaltung hat den Basler Winterzauber auf dem Messeplatz bewilligt. Dagegen wehrt sich die Messe Schweiz.

Die Weihnachtsstadt Basel soll dieses Jahr um eine Attraktion reicher werden. Die Allmendverwaltung erteilte vor zwei Wochen die Bewilligung für den Basler Winterzauber, eine rund 8000 Quadratmeter grosse, vorweihnachtliche Erlebniswelt auf dem Messeplatz. Diese umfasst neben einem Markt mit 120 bis 150 Ständen auch eine Schlittelbahn, ein Riesenrad sowie eine Eisbahn und soll zeitgleich zur Basler Weihnacht (25. November bis 31. Dezember) stattfinden. Erwartet werden bis zu 500'000 Besucher. Derzeit liegt die besinnliche Weihnachtsstimmung aber nicht nur zeitlich, sondern auch atmosphärisch noch in weiter Ferne. Denn die Messe Schweiz und die Veranstalterin des Winterzaubers, die Basler Hapema Event GmbH, liegen sich in den Haaren.

Der Grund ist ein Nutzungskonflikt auf dem Messeplatz. Denn während des Aufbaus des Winterzaubers finden die drei Messen Prodex, Swisstech und Pack&Move statt, die vom 16. bis 19./20. November dauern und zusammen rund 50'000 Besucher haben. «Durch den Aufbau des Winterzaubers würden die Messekunden stark beeinträchtigt», befürchtet Christian Jecker, Sprecher der Messe Schweiz. Deshalb hat die Messe Schweiz Einsprache gegen das Projekt Winterzauber erhoben.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.