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Von Kleinod und Lustgärten

Bei der alten Universität wurde einst einer der ältesten botanischen Gärten nördlich der Alpen angelegt. Nachdem dieser etwas verkam, nahm sich ein Stadtgärtner ihm an und machte ein kleines Stadtparadies daraus.

Einst ein Ort für Pflanzen und Wissenschaft.
Einst ein Ort für Pflanzen und Wissenschaft.
Nicole Pont

Es ist ein Kleinod über dem Rhein – nur selten aufgesucht. Zu selten. Dabei gehört der Fleck zu einem der schönsten Terrassengärten unserer Stadt. DAS SCHÖNE: ER IST FÜR JEDERMANN ZUGÄNGLICH.

Einst stand an dieser steilen Strasse die alte Universität. 1588 hat man ihr zu Füssen einen der ältesten botanischen Gärten nördlich der Alpen angelegt. Medizinstudenten konnten hier Heilpflanzen studieren. Apotheker konnten die verschiedenen Kräuter für Medikamente nutzen.

1695 wurde der «Hortus Medicus» (das lesen wir in altbasel.ch) vom Seidenband-Händler Hans Franz Sarasin erworben. Er baute ihn zu einem Lustgarten mit Pavillon und Springbrunnen um.

Erst 1942 kam der Garten wieder in Kantonsbesitz. Es gab jetzt Gehege für Kleinvieh, Ställe und Fischbecken.

Der Garten «verluderte». Und war – als 2000 das zoologische Institut auszog – ein ziemlich chaotischer Ort.

Gottlob gab es nun einen ehemaligen Stadtgärtner, der in seinem Testament ein Legat hinterliess: Man solle den Garten wieder zum allgemeinen Wohl «zurechtstutzen».

Et voilà – die Terrassenmauern wurden restauriert. Und ein kleines Stadtparadies mit erlesenen Pflanzen und einer Lärchenholz-Lustlaube hingezaubert. Der Ort lohnt also einen Sprossenspaziergang.

Unsere Freitagsfrage: Wie hiess der Gärtner, dank dessen Legat dieser öffentliche Basler Terrassengarten realisiert werden konnte?

Der erste Buchstabe seines Vornamens ist der zweite Buchstabe des Orts, wo man das kleine Sommerparadies finden kann.

Und dieser Buchstabe ist ein: …

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