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Von Heirat und Scheidung

Im Zivilstandsamt in Basel kann sowohl geheiratet als auch geschieden werden. Im Sitzungszimmer befindet sich ein Wandteppich einer bekannten Basler Künstlerin.

Der Wandteppich im grossen Sitzungszimmer.
Der Wandteppich im grossen Sitzungszimmer.
Nicole Pont

Starten wir den ersten Sprossentag mit einer Hochzeit. UND HOCHZEITEN WERDEN IN BASEL an der RITTERGASSE 11 eingefädelt.

In der alten Villa, die einst die Familie Alioth bewohnte, ist jetzt das Zivilstandsamt daheim. Im Seitengässchen kommen die Frischvermählten heraus. Meistens mit einem Lachen – manchmal auch mit ängstlichem Blick: «Was wird uns die Zukunft bringen?» Durch dieselbe Tür geht man später eventuell noch einmal – Scheidungen kommen in Basel am preiswertesten – hier im Zivilstandsamt.

Die Montagssprosse im grossen Sitzungszimmer zeigt uns ein glückliches Paar. Frisch getraut. Hinter seinem Rücken fliesst der Fluss der Stadt, der auch der Fluss unserer Zeit ist –alles am Fliessen.

Der Wandteppich wurde 1962 in Frankreich angefertigt. Genauer: von den Gebrüdern Tabard in Aubusson. Die Vorlage stammt von einer bekannten Basler Künstlerin. Sie war berühmt für ihre unkonventionelle Art zu leben, für ihre Porträts und die Malereien, die sie sowohl in der damaligen Galerie Beyeler wie auch an einer Extra-Ausstellung im Kunstmuseum Basel präsentierte. Sie hatte ein Faible für Paris. Und für das Ballett.

Wir suchen den Nachnamen der Künstlerin. Und hier nach dem siebten (7.) Buchstaben. Das wäre dann ein: …

Damit wäre die Ouvertüre zum Sprossensommer verklungen. Das erste Wort des Sprossensatzes hat drei Buchstaben – den ersten haben wir hier also hingezeichnet.

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