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Von Bethlehem ins Iselin-Quartier

Die Vikarin Gudrun Sidonie Otto will ein Fünkchen Frieden ausstrahlen. Die BaZ begleitete sie auf einer Tour.

Die Vikarin (links) und Gemeindemitglied Carsten Rübsaamen haben ein offenes Ohr für die Anliegen der Quartierbevölkerung.
Die Vikarin (links) und Gemeindemitglied Carsten Rübsaamen haben ein offenes Ohr für die Anliegen der Quartierbevölkerung.
Dominik Plüss

Die ältere Dame wehrt ab. Nein, sie wolle kein selbst gemachtes Gutzi. Auch die angebotene Mandarine will sie nicht. Ihre Begleiterin nimmt die Frucht an – und streckt Gudrun Sidonie Otto dafür einen Fünfliber entgegen. Doch nun lehnt Otto ab: «Was wir bringen, ist nicht käuflich. Es wird einfach so geschenkt.» Die Gesichter der drei Damen hellen sich auf. Kurze Zeit später sprechen sie mit Gudrun Sidonie Otto, der Vikarin der Thomas­kirche, über ihre Kinder, darüber, wie sie Weihnachten verbringen werden, und darüber, dass Teigwaren mit Maggi-Würze das Leibgericht einer der Damen sei. Danach nehmen alle gerne ein Gebäck oder eine Mandarine. «Zu sehen, wie die ablehnende Haltung sich auflöst, ist schön», sagt die Vikarin.

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