Vom weissen Rössl und frischer Pracht

Sommersprossen (3)

In Basel gab es auf die ganze Stadt verteilt sieben verschiedene Häuser «zem weissen Rösslein». Eines dieser wird nun etwas genauer betrachtet.

Unser Sprossenhaus trägt den Namen «zem wyssen Rösslin» seit 1461, das Haus selber ist aber wesentlich älter.

Unser Sprossenhaus trägt den Namen «zem wyssen Rösslin» seit 1461, das Haus selber ist aber wesentlich älter.

(Bild: Dominik Plüss)

-minu

Fast ist es ein bisschen Wolfgangsee- und Operettenromantik: das weisse Rössl, das hier aber «zem wyssen Rösslin» heisst.

Die Fassade bezaubert – als hätte man sie für Ralph Benatzkys Singspiel aufgebaut. Und man erwartet jede Minute, dass die Rössl-Wirtin unter der Tür erscheint.

Tatsächlich hat es im alten Basel sieben verschiedene Häuser «zem weissen Rösslein» gegeben. Sie waren auf die ganze Stadt verteilt.

Unser Sprossenhaus trägt den Namen «zem wyssen Rösslin» seit 1461 – das Haus selber ist wesentlich älteren Datums.

Hat aber immer mal wieder den Namen gewechselt: Vom simplen «zem Rösslin» ist es «zem schwarzen Rösslin» und eine Zeit lang gar mit dem Nachbarhaus «zem swartzen Vogel» geworden.

Viele Handwerksbetriebe – Spengler, Wagner, Bäcker, Metzger – haben hier in dieser Basler Vorstadt für Leben gesorgt.

Anno 2001 wurde das Prachtshaus renoviert – seine Fassade strahlt auch heute noch in frischer Pracht.

Wir hätten gerne gewusst: In welcher Strasse finden wir das Sprossen-Rössli bei der Nummer 37?

Gesucht ist der erste Buchstabe.

Und das ist ein: …

Damit hätten wir das erste Sprossenwort auch schon im Galopp zusammengepuzzelt.

Basler Zeitung

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