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Vom Turmbau zu Basel – nicht nur in der Politik

Kriminalisten sind irritiert, wenn bei der Befragung von Schweizern Dolmetscher zugezogen werden müssen. Ähnlich verhält es sich mit Grossräten, die sich in keiner Landessprache verständlich ausdrücken können.

Auch bei Schweizern haben Polizisten manchmal Mühe, vernünftig zu kommunizieren, wenn diese keine Landessprache sprechen.
Auch bei Schweizern haben Polizisten manchmal Mühe, vernünftig zu kommunizieren, wenn diese keine Landessprache sprechen.

Vor einigen Jahren musste die Basler Staatsanwaltschaft eine politische Interpellation beantworten, weil ihr bei der Medienberichterstattung ein ausländerfeindliches Verhalten unterstellt wurde. Grund war der damalige Hinweis, wonach es sich bei einem Täter um einen Schweizer mit Migrations­hintergrund handeln würde. Diese Bezeichnung wurde bei jenen Fällen gewählt, wo die Tat entweder einen ethnischen Hintergrund hatte – oder aber die Schilderung des Verbrechens hätte ohne die Nennung des Migrationshintergrundes zu gravierenden Missverständnissen geführt. Dann stand auch die Sprachkompetenz regelmässig zur Diskussion, nicht nur in der Öffentlichkeit, sondern auch intern bei den Strafverfolgungsbehörden.

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