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Vier Stunden als grimmiges Monster

Hunderte Cosplayer bereicherten mit ihren Kostümen die Messe Fantasy Basel. Was ist der Reiz daran? Ein Selbstversuch.

Monster im Korb. BaZ-Journalist Serkan Abrecht (Mitte) mit zwei Cosplay-Schönheiten an der Fantasy Basel.
Monster im Korb. BaZ-Journalist Serkan Abrecht (Mitte) mit zwei Cosplay-Schönheiten an der Fantasy Basel.
Nicole Pont

Über zwanzigtausend Besucher strömten in den vergangenen drei Tagen an die Fantasy Basel in den Eventhallen der Messe Basel. Darunter auch die drei Jugendlichen, die aufgeregt auf einen Mann im schwarzen Mantel und Dreispitz zurennen. «Du bist doch Bloodborne, oder?» Der Mann grinst und nickt. Die Teenies zücken prompt ihre Smartphones und fangen an, Fotos mit ihm zu schiessen. Der vermeintliche «Bloodborne» – eine Figur aus einem Videospiel – ist nicht der einzige Verkleidete an der Fantasy Basel. Es wimmelt von diesen sogenannten Cosplayern. Alles ist vertreten: Iron Man, Darth Vader, japanische Lolitas. Doch wer sind diese Cosplayer? Schausteller? Schauspieler? Diese Frage habe ich mir gestellt und kann sie nun beantworten.

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