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Viel Arbeit für die Polizei am Morgestraich

Zahlreiche Schlägereien, Alkoholleichen und falsch parkierte Autos überschatteten den Basler Fasnachtsauftakt.

Zehntausende genossen den Auftakt zu den «drey scheenschte Dääg» in Basel.
Zehntausende genossen den Auftakt zu den «drey scheenschte Dääg» in Basel.
Keystone
Das Sujet Burka war auf den Laternen nicht zu übersehen.
Das Sujet Burka war auf den Laternen nicht zu übersehen.
Keystone
Roland Schmid
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Polizei und Sanität haben einen eher unüblich hektischen Fasnachtsauftakt erlebt. In der Nacht zum Morgestraich kam es immer wieder zu Schlägereien teils der gröberen Art, so dass die Polizei eingreifen musste. Die Sanität musste deswegen alleine in der Zeit nach 2 Uhr 12 Einsätze fahren und Leute mit Verletzungen oder mit einem zu hohen Alkoholpegel ins Spital bringen, wie die Basler Kantonspolizei am Montagmorgen mitteilte.

Fast im Dauereinsatz war die Polizei in der Steinentorstrasse, wo alkoholisierte Personen immer wieder einen Grund fanden, sich gegenseitig zu attackieren. Auch im Bereich des Barfüsserplatzes kam es immer wieder zu Handgreiflichkeiten. Renitente Personen wurden in Polizeigewahrsam genommen.

Gewalttätiger Streit fordert Schwerverletzten

Ein 32-jähriger Schweizer ist in der Nacht auf Montag bei einer gewalttätigen Auseinandersetzung in Basel mit einem Stein schwer verletzt worden. Offenbar wollte der 32-Jährige mit zwei Kollegen an den Morgenstreich. Auf dem Weg in die Stadt kam es aus noch unbekannten Gründen zu einer verbalen Auseinandersetzung und einem Gerangel mit einem 19-jährigen Türken. Laut einer Mitteilung der Basler Staatsanwaltschaft verständigte der Türke daraufhin vier Kollegen, die kurze Zeit später in einem Taxi auftauchten.

Diese hätten dann die drei Männer angegriffen. Ein Täter habe mit einem Stein dem 32-Jährigen auf den Kopf geschlagen. Dieser musste mit mehreren Verletzzungen ins Spital gebracht werden. Die Polizei nahm den 19-jährigen Türken, einen 17-jährigen Schweizer sowie einen gleichaltrigen Schweizer mit Migrationshintergrund in der Nähe des Tatortes fest. Zwei der Angreifer waren am Morgen noch flüchtig.

Zahlreiche Fahrzeuge wurden abgeschleppt

In den Stunden vor dem Morgestraich musste die Polizei neun Autos abschleppen, die trotz rechtzeitiger Signalisation des Parkverbotes nicht umparkiert worden waren. Mit 86 entspreche die Zahl der Velos und Töfflis, die aus der City dies- und jenseits des Rheins entfernt werden mussten, etwa derZahl des Vorjahres. Diese stehen jetzt am Petersgraben oder am Dolderweg im Kleinbasel. Angekettete Velos, deren Schloss die Polizei öffnen musste, sind nun im Spiegelhof.

SDA/amu

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