Zum Hauptinhalt springen

Verzögerungen beim Basler Freizeitanlageprojekt Stadtterminal

2015 hatte der Grosse Rat einen Baukredit von 20,5 Millionen Franken gesprochen. Seither ist auf dem rund 9000 Quadratmeter grossen Bauplatz nichts geschehen.

Die Kostenprognose für das Projekt liege aktuell über den bewilligten Ausgaben, schreibt die Regierung, ohne aber eine Summe zu nennen.
Die Kostenprognose für das Projekt liege aktuell über den bewilligten Ausgaben, schreibt die Regierung, ohne aber eine Summe zu nennen.
Visualisierung Kanton BS

Das Freizeitanlageprojekt Stadtterminal auf dem Erlenmatt-Areal in Basel verzögert sich seit mehreren Jahren. Grund dafür sind prognostizierte Kostenüberschreitung, wie die Basler Regierung in ihrer knappen Antwort auf eine Interpellation aus dem Grossen Rat schreibt.

Seit Ende 2018 sollte das Projekt Stadtterminal mit integrierter Trendsporthalle fertiggestellt sein. So zumindest wurde es in der Kreditvorlage des Regierungsrats aus dem Jahr 2014 angekündigt. Im Januar 2015 hatte der Grosse Rat einen Baukredit von 20,5 Millionen Franken mit 84 gegen lediglich 2 Gegenstimmen genehmigt. Seither ist aber auf dem rund 9000 Quadratmeter grossen Bauplatz nichts geschehen. Dies bewegte eine SP-Grossrätin dazu, in einer Interpellation nach den Gründen der Verzögerung und die Höhe der in der Öffentlichkeit bereits kolportierten Mehrkosten zu fragen.

In seiner am Freitag veröffentlichten Antwort gibt sich der Regierungsrat zugeknöpft. Die Kostenprognose für das Projekt liege aktuell über den bewilligten Ausgaben, schreibt sie, ohne aber eine Summe zu nennen. Die Projektorganisation sei daran, die Ursachen sowie mögliche Massnahmen zu untersuchen.

Auch zu Terminen findet sich in der Interpellationsantwort keine verbindliche Aussage. Es sei unklar, wann das Projekt realisiert werden könne, heisst es knapp. Prognostizierte Kostenüberschreitungen hatten bereits beim ersten grossen Platzprojekt auf dem Erlenmattareal zu Verzögerungen geführt. 2012 wurde über einen Wettbewerb ein Gestaltungsprojekt für den zentralen Quartierplatz, der den Namen des 1982 verstorbenen Basler Künstlers Max Kämpf trägt, auserkoren. Es stellte sich aber heraus, dass dieses Projekt viel zu teuer ausgefallen wäre. Ein überarbeitetes Platzprojekt wurde dann erst im Juni 2019 eröffnet.

SDA/kha

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch