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Versuchter Bankraub bringt «Robin Hood» in Finanznot

Für den «Überfall» auf die Basler Kantonalbank verurteilte das Strafgericht den selbst ernannten «Robin Hood» nur zu einer kleinen Busse. Die Tat zieht für ihn dennoch hohe Folgekosten nach sich.

Auto beschädigt. «Ich teile nicht», kritzelte «Robin Hood» in den Lack eines Autos des Hotels Les Trois Rois.
Auto beschädigt. «Ich teile nicht», kritzelte «Robin Hood» in den Lack eines Autos des Hotels Les Trois Rois.
Moira Mangione

Stilecht mit Federhütchen tauchte der wegen versuchten Bankraubs angeklagte «Robin Hood» vor dem Strafgericht auf. Im vergangenen November war er in die Basler Kantonalbank marschiert und hatte 10 000 Franken gefordert.

Hauptsorge des 36-jährigen Wallisers war zunächst, ob seine schwangere Freundin und seine Mutter aus Raron (VS) in den Strafgerichtsaal finden würden. Sie haben. Dann durfte der schräge Vogel mit dem bisher blanken Strafregisterauszug, dem im Weiteren eines Robin Hood unwürdige Dinge wie Sexting, Beschimpfung von Beamten und Beschädigung eines Autos des Hotels Les Trois Rois vorgeworfen wurden, erklären, wie er sich den Ausgang des Gerichtsfalls vorstelle: Er wäre froh, sagte er, wenn er nach dieser Gerichtsverhandlung das Kapitel für seine Dummheiten im letzten halben Jahr schliessen könne. Mit sechs Wochen Untersuchungshaft, einem fünfwöchigen Aufenthalt in der Psychiatrischen Klinik Waldau, in der er nur rumgesessen sei, habe er für seine Aktion in der BKB mehr als gebüsst.

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