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Verhältnis zwischen den beiden Basel für Morin «schmerzlichste Erfahrung»

Der Basler Regierungspräsident Guy Morin macht sich Sorgen um das Verhältnis zwischen Basel-Stadt und Basel-Land.

Der diesjährige Neujahrsempfang war gelichzeitig Morins letzter.
Der diesjährige Neujahrsempfang war gelichzeitig Morins letzter.
Christian Jaeggi

Am Neujahrsempfang in Basel rief er dazu auf, den Graben, der sich zwischen Basel-Stadt und Baselland auftue, zuzuschütten oder wenigstens eine stabile Brücke darüber zu bauen.

Als Ausgangspunkt für das Verhältnis der beiden Basel nahm Morin am Anlass vom Montag die Ablehnung der Fusionsinitiative 2014. Seither folge die öffentlich geführte Partnerschaftsdiskussion dem «Entzweien» und nicht mehr dem «Vereinen».

Sowohl in Basel wie auch in Liestal würden teils verletzende, sicher aber trennende Aussagen gemacht, sagte Morin. Dass das Trennende in den Partnerschaftsbemühungen nach rund zehn Jahren wieder an Einfluss gewinne, sei für ihn im Rückblick auf seine Tätigkeit die «schmerzlichste Erfahrung», hielt der Regierungspräsident des Kantons Basel-Stadt fest.

Positiver sieht Morin die Entwicklung der trinationalen Kooperation. In den letzten Jahren sei einiges erreicht worden, sagte er. Als Beispiele nannte er die beiden grenzüberschreitenden Tramlinien 8 und 3, die gemeinsame Entwicklungsplanung Dreiland mit Huningue in Frankreich und Weil am Rhein in Deutschland oder den trinationalen Eurodistrict.

Der sechste Neujahrsempfang der Basler Regierung im «Volkshaus» mit 550 Gästen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Verwaltung war zugleich Morins letzter. Per Ende Januar scheidet der Grüne nach insgesamt zwölf Jahren aus der Exekutive aus. Neue Regierungspräsidentin wird Morins Parteikollegin Elisabeth Ackermann.

SDA

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