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Mutmasslicher Vergewaltiger hat sich gestellt

Ein 31-jähriger Portugiese ist im Zusammenhang mit der brutalen Vergewaltigung in Basel verhaftet worden.

In der Elsässerstrasse wurde am 1. Februar eine Frau vergewaltigt. Foto: Nicole Pont
In der Elsässerstrasse wurde am 1. Februar eine Frau vergewaltigt. Foto: Nicole Pont

Einer der beiden mutmasslichen Täter, die am 1. Februar an der Elsässerstrasse in Basel eine Frau vergewaltigt haben, hat sich am Mittwochnachmittag bei der Polizei gestellt. Dies teilte die Basler Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit. Bei dem Mann handelt es sich um einen 31-jährigen Portugiesen. Nach dem zweiten Tatverdächtigen werde nach wie vor gefahndet. Beim zweiten Täter handle es sich laut Staatsanwaltschaft mutmasslich um einen Jugendlichen.

Gegen den 31-jährigen Portugiesen wird nun Untersuchungshaft beantragt. Dies muss innerhalb von 48 Stunden nach der Festnahme geschehen. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft und die Jugendanwaltschaft geführt, teilten die Behörden mit.

Vorwurf wird bestritten

Laut Informationen von «20 Minuten» handelt es sich bei den mutmasslichen Tätern um einen 17-Jährigen und eben den 31-jährigen Verhafteten. Die beiden Männer seien nicht miteinander verwandt, aber befreundet, und sie stammen aus Paços de Ferreira in Portugal, schreibt die Zeitung. Der Jüngere halte sich noch immer bei seiner Familie in Portugal auf. Gemäss «20 Minuten» bestreitet der verhaftete Portugiese den Tatvorwurf.

Passiert ist der Übergriff auf die junge Frau an einem Samstag im Morgengrauen. Es war bereits nach sieben Uhr, als das spätere Opfer am Voltaplatz aus dem Tram der Linie 14 ausstieg, um zu Fuss nach Hause zu gehen. Die beiden Täter hatten die junge Frau bereits im Tram angesprochen, und sie dann laut Angaben der Staatsanwaltschaft durch die Elsässerstrasse in Richtung Innenstadt begleitet. Vor der Haustüre des Opfers hielt einer der Männer sie dann fest, während der andere sie auf offener Strasse vergewaltigte.

Die Tat sorgte für grosse Verunsicherung im Quartier. Gegenüber der BaZ sagten mehrere dort lebende Frauen, dass sie sich auf den Strassen des Quartiers nicht wohl fühlen. Einige berichteten auch von anderen unangenehmen Vorkomnissen.

amu/bor/je

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