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Rheinufer soll nicht «vermöbelt» werden

Gegen das Projekt der Internationalen Bauausstellung wurde Einsprache eingelegt. Die Vereine wehren sich gegen die Rheinterrasse.

Während dreier Jahre sollen 150 zusätzliche Holzsitzplätze am Ufer bestehen. Visualisierung: Staatskanzlei BS

Während dreier Jahre sollen 150 zusätzliche Holzsitzplätze am Ufer bestehen. Visualisierung: Staatskanzlei BS

Peter de Marchi

Heute läuft die Einsprachefrist ab zum Projekt einer Rheinterrasse. Bis gestern haben drei Verbände von ihrem Einspracherecht Gebrauch gemacht: die Stiftung Landschaftsschutz Schweiz und, gemeinsam, der Verein Rhein­promenade Kleinbasel und der Neutrale Quartierverein Oberes Kleinbasel. Am Kleinbasler Rheinufer, nahe der Mittleren Brücke, sollen Ende Juni drei Terrassenstufen aus Holz mit gegen 150 Sitzplätzen und eine 143 Meter lange Holzplattform gebaut werden. Die Rheinterrasse ist auf drei Jahre befristet, soll rund 400'000 Franken kosten und ist Teil der Projektgruppe «Rhein­liebe» der Internationalen Bauausstellung Basel (IBA). Diese setzt sich dafür ein, das Flussufer von Bad Bellingen bis Bad Säckingen für die Bevölkerung attraktiver und erlebbarer zu machen.

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