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Velohändler kämpfen ums Überleben

Der Einkaufstourismus setzt alteingesessenen Zweiradmechanikern in der Region stark zu. Vielen Fachgeschäften droht nun das Aus.

Lächelt nur noch für die Kamera: Ruedi Wenger denkt über eine Geschäftsaufgabe nach.
Lächelt nur noch für die Kamera: Ruedi Wenger denkt über eine Geschäftsaufgabe nach.
Mischa Hauswirth

Sein Charme, seine Freundlichkeit sind ebenso beliebt wie sein Schnurrbart, deren Enden er zu zwei dünnen Kreisen geformt hat, als wären sie eine Anspielung auf Veloräder. Doch die Sympathie alleine bringt ihm keine Kunden. Im kommenden Monat wird der Velo- und Motorradmechaniker Ruedi Wenger 64 Jahre alt. «Von der Leidenschaft her könnte ich noch lange weiterarbeiten», sagt er, «aber unter diesen Umständen werde ich wohl aufhören müssen. Die ganze Branche steht am Abgrund», sagt Wenger.

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