Uni Basel und Roche vernetzen Forschung

Die Universität Basel, das Universitätsspital und der Pharmakonzern Roche gründen ein Forschungsnetzwerk in der translationalen Medizin.

Am Dienstag gaben die drei Akteure den Abschluss einer entsprechenden strategischen Allianz bekannt. Ziel des «Basel Translational Medicine Hub» ist es, das Verständnis der zellulären Mechanismen zu erweitern, die Krankheiten und deren Behandlung zugrunde liegen, wie die Universität mitteilte. Medizinische Grundlagenforschung und klinische Forschung sollen dazu stärker zusammengebracht werden.

Das Netzwerk ist laut der Uni thematisch breit angelegt und fördert Programme in den Bereichen Zentralnervensystem, Stoffwechselerkrankungen und Onkologie sowie Forschungsdisziplinen zu verschiedenen Krankheitsbereichen. Geleitet wird es von einem Lenkungsausschuss, dem Vertreter aller drei Partner angehören.

Kleinerer Rahmen

Die direkten Kontakte zwischen Wissenschaftlern und Klinikern sollen dabei helfen, neue Forschungsgebiete zu definieren. Zur Zahl der teilnehmenden Forscher und der investierten Mittel wurden keine Angaben gemacht. Das Netzwerk baue indes auf rund 20 schon bestehenden Kooperationsprojekten auf, sagte eine Roche-Sprecherin.

Der Rahmen sei zudem kleiner als bei einem gleichartigen Netzwerk in Singapur, in das Roche gemäss früheren Angaben 100 Millionen Franken investiert. Translationale Medizin meint die Verzahnung von Grundlagen- und klinischer Forschung; sie umfasst präklinische Studien zu Arzneimittelwirkungen als auch klinische Untersuchungen zu Krankheiten.

alx/sda

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