Ungute Gefühle in Bezug auf Bank Cler und BKB

In einer Umfrage äussern sich Mitglieder aus dem Grossen Rat zur möglichen Fusion von BKB und Cler.

hero image

Patricia von Falkenstein (LDP)

«Die Interpellationsantwort lässt vermuten, alles sei tipptopp. Ich finde es aber gut, dass die GPK nun genau hinschaut und auch die politische Debatte von 2015 miteinbezieht. Ich bin mir nämlich nicht ganz sicher, ob diese dem Gesetzestext entspricht. Ferner ist mir angesichts der Komplexität des Themas die Antwort zu einfach gehalten.»

Luca Urgese (FDP)

«Dass das Risiko gewachsen ist, hat die Regierung mit ihrer ­Antwort eingestanden. Das ist nicht erfreulich, denn dem Ziel des BKB-Gesetzes entspricht das nicht. Wir fühlen uns etwas vertröstet, denn hier wird das Gesetz zum Äussersten ­ausgereizt. Die Fusion von BKB und Cler verstösst gegen Sinn und Geist des Gesetzes.»

Thomas Gander (SP)

«Ich stimme der Regierungs­antwort zu, die Voll-Integration der Bank Cler in die BKB ist gesetzeskonform. Insofern bin ich befriedigt. Eine Diversifizierung der Geschäftsfelder, wie sie das BKB-Gesetz ermöglicht, ist grundsätzlich wünschenswert.»

Andrea Knellwolf (CVP)

«Juristisch wird durch die Regierungsantwort glaubhaft, dass Bank Cler und BKB zwei unterschiedliche juristische Personen bleiben werden. Gleichwohl überkommt mich ein ungutes Gefühl. Die Frage stellt sich, falls die Cler in Schieflage gerät, ob dann nicht ein politischer Druck zur finanziellen Unterstützung entsteht. Es sollte eine zweite Meinung eingeholt werden.»

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt