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Unangenehmer Heimweg für Rollerfahrerinnen

Wegen des Fahrverbots in der Innenstadt verlängert sich der Weg bis zu den Parkplätzen. Viele Frauen fürchten sich jedoch davor, nachts alleine durch die Stadt zu gehen.

Ab dem Frühling wird das Bau- und Verkehrsdepartement bei den bereits aufgemalten Parkplätzen für Roller und Motorräder Parkuhren aufstellen.
Ab dem Frühling wird das Bau- und Verkehrsdepartement bei den bereits aufgemalten Parkplätzen für Roller und Motorräder Parkuhren aufstellen.
Nicole Pont

Die Servicemitarbeiterin der «Schlüsselzunft», My Hoa Hong-Rentsch, beendet ihre Arbeit zuweilen um zwei Uhr nachts. Manchmal etwas früher, manchmal auch später, je nachdem, wie lange die Gäste sitzen bleiben. «Ich weiss nie genau, wann ich das Restaurant verlassen kann, und meistens fährt dann auch kein Tram mehr an meinen Wohnort in Oberwil. Darum habe ich mir einen Roller angeschafft, um zu jeder Zeit nach Hause zu gelangen», sagt Hong-Rentsch. Bis zur Einführung der auto- und rollerfreien Innenstadt am 5. Januar gestaltete sich der Arbeitsweg für Hong-Rentsch komfortabel. Sie konnte ihre Yamaha mit 50 Kubikzentimetern Hubraum bequem vor der Hauptpost auf der Insel abstellen und die paar Meter zu Fuss zur «Schlüsselzunft» in der Freien Strasse gehen.

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