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UKBB reagiert auf Personalmissstand

Der Kinderspitalrat stimmte gestern einem Antrag der Geschäftsleitung des UKBB zur temporären Personalaufstockung von 17 Vollzeitstellen zu.

Der Notfalleingang des UKBB: Der Personalmissstand am UKBB wurde erhört – es werden 17 temporäre Vollzeitstellen geschaffen.
Der Notfalleingang des UKBB: Der Personalmissstand am UKBB wurde erhört – es werden 17 temporäre Vollzeitstellen geschaffen.
Georgios Kefalas, Keystone

Ende August berichtete die BaZ über den Personalmissstand am Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB). Eine Pflegefachfrau erzählte der Baz, dass das Personal, Ärzte sowie Pflegefachleute, mehr als am Anschlag arbeiten würden. Einzelne Stationen hätten mehr als 3500 Überstunden zu verbuchen, deren Kompensation ein Ding der Unmöglichkeit darstellen würde. Weiter würden unter diesen Umständen nicht nur das Personal leiden, sondern auch die Qualität der Arbeit. Mehrfach hätte man sich bereits bei bei der Pflegedienstleitung über die Arbeitsbedingungen und Überforderung beschwert. Diese hätte zwar Verständnis gehabt, doch konnten sie nichts gegen die Umstände unternehmen, da dazu das nötige Geld gefehlt hätte.

Fast einen Monat danach scheint sich die Situation nun frappant geändert zu haben. So befasste sich der Kinderspitalrat des UKBB an seiner gestrigen Sitzung mit der Situation der Mitarbeitenden und der Behandlungsqualität im Spital. Als Konsequenz stimmte der Rat einem Antrag der Geschäftsleitung zu, die Zahl der Mitarbeitenden vorübergehend um 17 Vollzeitstellen aufzustocken, damit die angefallenen Überstunden abgebaut und das Personal entlastet werden können. Dies teilte das UKBB am Freitag in einem Schreiben an die Medien mit.

In der Mitteilung des UKBB heisst es weiter, dass die Qualität der Behandlung immer gewährleistet gewesen sei. Die negativen Resonanzen seitens der Eltern, werden vorwiegend auf Probleme im Zusammenhang mit dem Umzug an die Spitalstrasse zurück geführt – etwa bauliche Mängel und noch nicht gut eingespielte Arbeitsprozesse. Die elterliche Resonanz zur medizinischen und pflegerischen Betreuung, die systematisch erfasst und ausgewertet wird, falle gemäss UKBB positiv aus.

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