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Trotz Kompromiss noch kein Rückzug

Der Grosse Rat lehnt die Familiengarten-Initiative klar ab. Gleichzeitig wurde der Gegenvorschlag gleich mehrfach zugunsten der Initianten verändert. Diese fordern weitere Garantien für einen Rückzug.

Die Angst war allgegenwärtig in der gestrigen Grossratsdebatte. Die Angst, dass die Familiengarten-Initiative in einer allfälligen Volksabstimmung obsiegen könnte. Dies hätte zur Folge, dass alle Familiengärten auf dem Stadtgebiet am heutigen Standort und in der jetzigen Grösse in einer speziellen Familiengartenzone geschützt werden würden. Für Bau- und Verkehrsdirektor Hans-Peter Wessels (SP) wäre dies «eine Katastrophe». Denn die Regierung will 20 der gut 50 Hektaren Familiengarten-Parzellen auf Basler Boden umnutzen, eine Hälfte soll zu neuem Wohnraum, die andere Hälfte zu öffentlichen Grünflächen werden.

Alle Fraktionen – mit Ausnahme der SVP – lehnen deshalb die Initiative klar ab. «Eine kleine Minderheit blockiert die Entwicklung der gesamten Stadt», kritisierte etwa Christophe Haller (FDP). Zwar betonten alle Parteien die Wichtigkeit der Familiengärten für die Stadt, die Initiative aber «geht zu weit», sagte Andreas Albrecht, Präsident der Bau- und Raumplanungskommission (BRK).

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