Zum Hauptinhalt springen

Tropeninstitut erforscht Spardruck beim Staat

Die Universität Basel bekommt eine neue Professur für Gesundheitsökonomie. Finanziert werden die 14 Millionen Franken von der Eckenstein-Geigy-Stiftung.

Künftig wird das Tropeninstitut auch zum Thema «Gesundheitsökonomie und menschliches Verhalten» forschen.
Künftig wird das Tropeninstitut auch zum Thema «Gesundheitsökonomie und menschliches Verhalten» forschen.
David Haas

Die Universität Basel bekommt eine neue Professur am ihr assoziierten Schweizerischen Tropen- und Public Health-Institut (Swiss TPH) gestiftet: Für ein Gesundheitsökonomie-Forschungsprogramm stellt die Eckenstein-Geigy-Stiftung 14 Millionen Franken zur Verfügung.

Die Professur, für die am Donnerstag der Stiftungsvertrag unterzeichnet wurde, wird in der ersten Semester 2016 mit einem ordentlichen Verfahren besetzt, wie das Swiss TPH mitteilte. Die 14 Millionen sollen über 10 Jahre verteilt fliessen. Danach wolle das Swiss TPH diese Professur ins reguläre Programm integrieren.

Die Professur hat den Titel «Epidemiologie und Haushaltökonomie»; das dazugehörige Forschungsprogramm soll sich dem Thema «Gesundheitsökonomie und menschliches Verhalten» widmen. Im Fokus sind namentlich medizinische, ökonomische, soziokulturelle und politische Faktoren - auch einschlägiger Spardruck beim Staat.

Forschungsgebiet sind sowohl schwache Gesundheitssysteme des Südens als auch hochentwickelte wie in der Schweiz. Der Stiftung seien «insbesondere die globalen Gesundheitsprobleme in einkommensschwachen Weltregionen ein zentrales Anliegen», hiess es weiter. Die Uni freut sich über das Investment in die Life Sciences.

Die neue Professur ist die zweite, welche die 2007 gegründete Eckenstein-Geigy-Stiftung in Basel finanziert. Ihre erste Professur ist pädiatrischer Pharmakologie gewidmet, am Universitäts-Kinderspital beider Basel angesiedelt und mit 15 Millionen Franken über ebenfalls zehn Jahre dotiert.

An der Universität Basel gibt es derzeit rund ein Dutzend gestiftete Professuren, überwiegend zu medizinischen, pharmazeutischen oder technischen Themengebieten. Genauere Angaben waren am Donnerstag nicht erhältlich.

SDA/amu

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch