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Tour Operators auf Erkundungstour

Basel Tourismus lädt immer wieder Reiseanbieter ein, um die Stadt zu präsentieren. Dabei setzen sie auf Publikum aus aller Welt und vielfältige Events.

Postkartenstimmung am Rhein: Gabriele Ziehl aus München (links) lässt sich mit Gabriella Aires aus Turin von der Basler Sonnenseite überzeugen.
Postkartenstimmung am Rhein: Gabriele Ziehl aus München (links) lässt sich mit Gabriella Aires aus Turin von der Basler Sonnenseite überzeugen.
Pino Covino

Gabriele Ziehl und Gabriella Aires verbindet mehr als nur derselbe Vorname: Die Deutsche und die Italienerin arbeiten beide in der Tourismusbranche und sind als Tour Operators unterwegs, um neue Städte und Regionen zu entdecken. Gemeinsam waren sie am letzten Juli-Wochenende in Basel zu Besuch, um sich das Angebot der Stadt anzusehen.

«Ich war schon mehrmals in Basel», erklärt Gabriele Ziehl, die in München für einen Studienreisenanbieter arbeitet. Nun wollte sie sich die Jubiläumsausgabe des Basel Tattoo ansehen, da sie ein Interesse für diesen Basler Event spüre: «Wir haben viele Kunden, die bereits in Edinburgh waren. Die Anreise nach Basel ist mit weniger Aufwand verbunden und günstiger, deshalb wollen wir den Anlass künftig in unserem Portfolio anbieten.» Ebenfalls gefragt bei ihren Reisegruppen sei ein Ausflug an die Basler Fasnacht – «und ganz generell ist Basel als Destination bei uns Deutschen beliebt. Die Lage im Dreiländereck, das vielfältige Kulturangebot und die historische Altstadt machen die Stadt besuchenswert. Ausserdem sind die Leute sehr freundlich und offen.»

Kultur lockt Gäste an

Auch Gabriella Aires aus Turin – sie betreibt dort ein eigenes Reisebüro – hat für Basel lobende Worte übrig: «Bei unseren Reisen ins Elsass machen wir immer einen Stopp in Basel. Ich merke dann jeweils, wie begeistert die Leute sind, von der Altstadt, den Häuserfassaden und der Nähe zur französischen und deutschen Grenze.»

Kürzlich habe sie als Reiseanbieterin von der Ausstellung in der Fondation Beyeler profitiert – «dank Paul Gauguin hatten wir einige Buchungen nach Basel». Auch sie möchte in Zukunft die Zusammenarbeit mit Basel als Freizeitdestination ausbauen und ein Sommer-­Package für den Besuch des Basel ­Tattoo anbieten.

Rheinschwimmen kommt an

Für Natascha Martin von Basel Tourismus sind solche Feedbacks wertvoll. Als Leiterin der Abteilung «Sales Leisure» kümmert sie sich gemeinsam mit ihrem Team um die Vermarktung der Stadt Basel als Freizeitdestination. «Unter der Woche sind die Hotels dank dem Geschäftstourismus meistens gut ausgelastet, auch während der Messen und während Grossevents. Unsere Abteilung versucht nun, Touristen auch am Wochenende und in den Sommermonaten nach Basel zu locken, indem wir auf die attraktiven Angebote hinweisen, welche die Stadt zu bieten hat.»

Was bei ausländischen Gästen gut ankomme, sei das Rheinschwimmen, «das sie immer wieder ins Staunen versetzt», und das reichhaltige Kulturangebot mit fast 40 Museen. Weiter sind es die schöne Altstadt, die saisonalen Highlights und Grossevents wie die ­Basler Fasnacht, der Weihnachtsmarkt sowie das Basel Tattoo, die für volle Hotelbetten sorgen.

Neue Märkte angehen

Basel Tourismus bearbeitet im Bereich Freizeittourismus 19 Zielmärkte. Der grösste ist mit einem Anteil von rund 31 Prozent der inländische, gefolgt vom deutschen mit rund 15 Prozent Anteil. Die Amerikaner und die Briten kommen noch vor Frankreich und Italien. Was sich als zukunftsträchtig erwiesen habe, sind die Märkte Australien, Polen und die Türkei, die seit letztem Jahr bearbeitet würden – einerseits wegen neuer Flugverbindungen ab und nach Basel, andererseits dank eines wachsenden Bekanntheitsgrades aufgrund von Werbeauftritten von Basel Tourismus vor Ort oder an Tourismusfachveranstaltungen.

Und, laut Natascha Martin ebenfalls eine zunehmend bedeutende Zielgruppe: Touristen, die via Kreuzfahrtschiff oftmals amerikanischer Reedereien in Basel anlegen. «Auch ihnen wollen wir Basel als Städtedestination schmackhaft machen, damit sie unsere Stadt auch für einen längeren Aufenthalt ins Auge fassen.»

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