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Tödlicher Schuss wirft Fragen auf

Der flüchtige Häftling, der sich am Donnerstag in Basel mit der Waffe eines Polizisten erschossen hatte, trug keine Fussfesseln. Zeugenaussagen deuten auf Suizid.

Der Tatort am Tag danach: Ein paar Kreidestriche auf dem Trottoir erinnern noch an den tödlichen Vorfall in der St.-Johanns-Vorstadt.
Der Tatort am Tag danach: Ein paar Kreidestriche auf dem Trottoir erinnern noch an den tödlichen Vorfall in der St.-Johanns-Vorstadt.
Martin Regenass

«Es war ein aussergewöhnlicher, nicht normaler Schrei. Danach gingen wir in die Küche und hörten bald darauf die Sirenen der Polizei», sagt ein ­Anwohner in der St.-Johanns-Vorstadt. Der Expat, der anonym bleiben will und unweit des Tatorts wohnt, wurde am 1. August um 11.30 Uhr Zeuge des mutmasslichen Selbstmords am Totentanz. Laut einer Medienmitteilung der Staatsanwaltschaft hat sich ein flüchtiger ­Untersuchungshäftling nach einem Gerangel mit einem Polizisten mit dessen Dienstwaffe erschossen. Wie der 22-jährige Deutsche den beiden Polizisten beim Kantonsspital, wo er behandelt worden ist, entkommen konnte, wird zurzeit abgeklärt.

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