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Tödlicher Kampf im Zolli

Das Klippschliefer-Männchen im Basler Zolli hat zwei neue Partnerinnen. Der erste Versuch ging dramatisch schief.

Das Klippschliefer-Männchen hat nun zwei potenzielle Partnerinnen.
Das Klippschliefer-Männchen hat nun zwei potenzielle Partnerinnen.
Zolli Basel

Das Klippschliefer-Weibchen akzeptierte ihren ausgesuchten Partner nicht und musste deshalb sterben. Jetzt hat das Männchen gleich zwei Weibchen als Gesellschaft, mit denen er sich hervorragend versteht.

Das einjährige Klippschliefer-Männchen kam bereits im Mai 2018 vom Stuttgarter Zoo Wilhelma in den Zolli. Ziel war es, dass er der neue Partner des älteren Weibchens wird. Sie allerdings akzeptierte ihn nicht und tat alles dafür, damit er sie in Ruhe lässt. Anfangs tolerierte er das, doch mit zunehmendem Alter und den ersten Hormonschüben regte sich sein Interesse. Ihre Meinung gegenüber ihm hatte sich jedoch nicht geändert und so kam es zu einem tödlichen Kampf.

Laut Pressemitteilung des Zollis wurde das Weibchen dabei so stark verletzt, dass sie eingeschläfert werden musste. Tierpfleger konnten leider nicht eingreifen, da Klippschliefer äusserst springfreudig sind, was die versuchte Rettungsaktion sehr erschwerte. So etwas ist kein Einzelfall, denn es ist eine grosse Herausforderung neue Tiere aneinander zu gewöhnen. Vorallem wenn sie wie die Klippschliefer sehr wählerisch sind.

Hoffnung auf Nachwuchs

Von nun an ist das Männchen jedoch nicht mehr alleine, denn er hat Gesellschaft von zwei Weibchen bekommen. Anfangs durfte sich das Trio nur über eine Abtrennung kennenlernen, doch weder das Männchen noch die Weibchen zeigten aggressives Verhalten und so wurden alle Tiere zusammen gelassen. Die Neulinge erkundeten ihr Zuhause und lernten ihre neuen Mitbewohner wie die Borstenhörnchen kennen. Die beiden Weibchen störte die Präsenz des Männchens an ihrer Seite keineswegs und wer weiss, vielleicht funktioniert es diesmal und der Zolli bekommt bald Nachwuchs.

Klippschliefer kommen für gewöhnlich im südlichen Teil von Afrika vor. Sie sind ungefähr so gross wie ein Kaninchen ähneln aber von ihrer Gestalt her stark einem Murmeltier.

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