Zum Hauptinhalt springen

Tinguely-Museum: «Aeppli schenkt Aeppli»

Das Basler Museum Tinguely präsentiert erstmals sämtliche Bronze-Skulpturen der ersten Frau Tinguelys. Die Schenkung von Christoph Aeppli umfasst ausserdem drei Objekte von Niki de Saint Phalle und ein bedeutendes frühes Relief von Jean Tinguely.

Zwei Jahre nach der grossen Retrospektive widmet das Museum Tinguely in Basel Eva Aeppli erneut eine Ausstellung.

Die insgesamt 43 Bronze-Köpfe bilden den Kern einer Schenkung, die Eva Aepplis Bruder Christoph Aeppli dem Museum gemacht hat. Es ist nach Angaben des Museums Tinguely die grösste Schenkung seit seiner Eröffnung 1996.

Die Bronze-Köpfe, die Christoph Aeppli bis auf eine Ausnahme gekauft hatte, entstanden laut dem Museum bis 2001 in fünf Zyklen wie «Einige menschliche Schwächen», «Planeten», «Sternzeichen» oder «Astrologische Aspekte». Die teils schon in den siebzger Jahren aus Stoff entstandenen Köpfe wurden oft erst nach Jahren in Bronze gegossen.

In der bis zum 1. Februar 2009 dauernden Ausstellung werden nun erstmals sämtliche Bronze-Köpfe von Eva Aeppli präsentiert. Neben den Köpfen umfasst die Schenkung unter anderem auch zwei frühe Gemälde sowie Briefzeichnungen, Dokumente und Kataloge, die das Leben und Werk der 1925 geborenen und heute in der Normandie in Frankreich lebenden Künstlerin dokumentieren.

SDA/jg

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch