Zum Hauptinhalt springen

Tesla soll Benziner bleiben

Für den Elektro-Sportwagen Tesla verlangt Basel-Stadt gleich hohe Motorfahrzeugsteuern wie für einen Lamborghini mit 6,5-Liter-Benzinmotor. Eine Änderung dieser Strafsteuer ist nicht in Sicht.

Absurde Berechnung. Die Behörden dichten lupenreinen Elektrofahrzeugen wie dem Tesla einen Hubraum wie bei Verbrennungsmotoren an.
Absurde Berechnung. Die Behörden dichten lupenreinen Elektrofahrzeugen wie dem Tesla einen Hubraum wie bei Verbrennungsmotoren an.

Ökologische Autos mit Hybrid-, Gas- oder Elektroantrieb werden in Basel-Stadt strafbesteuert, obwohl die 2011 beschlossene Neugestaltung der Motorfahrzeugsteuern solche Öko­autos eigentlich hätte begünstigen ­sollen. So zahlt ein Halter eines mit hundert Prozent Strom betriebenen Teslas mit 1240 Franken gleich viel wie der Besitzer eines Lamborghinis mit einem 6,5-Liter-Benzinmotor. Die Motorfahrzeugkontrolle macht aus dem Stromer per mathematischer Formel einfach auf dem Papier einen Benziner und verschickt dann die Rechnung, obschon Elektrofahrzeuge keine Abgase produzieren. Wenige Jahre alte Hybrid-Fahrzeuge mit Benzin- und Elektromotor erhalten in der ­Steuerrechnung einen Malus. Dies, obschon sie im Stadtverkehr beim energieintensiven Anfahren nur den Elektromotor brauchen. Strafbesteuert werden auch mit Gas betriebene Fahrzeuge, die in Umwelttests regelmässig am besten abschneiden.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.