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Tatbestand Menschenhandel erfüllt: Beide Beschuldigten müssen ins Gefängnis

Zwei über 60 Jahre alte Thailänderinnen, die sich mitunter wegen Förderung der Prostitution verantworten müssen, werden zu Freiheitsstrafen verurteilt.

Die rund zwei Dutzend jungen Thailänderinnen, die in die Schweiz geschleust worden waren, mussten unter ausbeuterischen Bedingungen ihre Schulden abstottern.
Die rund zwei Dutzend jungen Thailänderinnen, die in die Schweiz geschleust worden waren, mussten unter ausbeuterischen Bedingungen ihre Schulden abstottern.
Keystone

Die beiden Angeklagten im Basler Menschenhandelsprozess werden zu 5.5 und drei Jahren Gefängnis verurteilt. Es handelt sich bei den Beschuldigten um zwei über 60-jährige Thailänderinnen, die sich wegen gewerbsmässigen Menschenhandels, Förderung der Prostitution, Geldwäscherei und rechtswidrigen Aufenthalts verantworten müssen.

Das Strafgericht sieht es als erwiesen an, dass der Tatbestand des Menschenhandels erfüllt ist. Die rund zwei Dutzend jungen Thailänderinnen seien zu überhöhten Preisen von Bangkok in die Schweiz geschleust worden und hätten im Bordell an der Ochsengasse in Basel unter ausbeuterischen Bedingungen ihre Schulden abstottern müssen. Sie hätten von morgens früh um acht Uhr bis in der Nacht um zwei Uhr Freier bedienen müssen, selbst wenn sie krank waren.

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