Zum Hauptinhalt springen

SVP-Volksbegehren spaltet die Baselbieter CVP

Meist sind sie ein Herz und eine Seele, nicht so bei der Familieninitiative: Die CVP-Politikerinnen Elisabeth Schneider-Schneiter und Sabrina Corvini-Mohn im Streitgespräch.

Uneinig: CVP-Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter (l.) und CVP-Präsidentin Sabrina Corvini-Mohn.
Uneinig: CVP-Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter (l.) und CVP-Präsidentin Sabrina Corvini-Mohn.
Nicole Pont

Ausgerechnet die CVP, die sich stets das Label Familie auf die Fahne schreibt, ist bei der Familieninitiative der SVP gespalten wie keine andere Partei. Von einer Familienpartei könnte man doch eine klare Meinung zu einer Familieninitiative erwarten.

Sabrina Corvini-Mohn: Als Mitglied der CVP setze ich mich dort ein, wo Familien entlastet und gefördert werden. Das geschieht bei der Familien­initiative, darum sage ich Ja. Zudem hat die CVP Schweiz vor zwei Jahren im Positionspapier zur Familienpolitik Betreuungsabzüge für Kleinkinder gefordert – und zwar unabhängig von der Betreuungsform, sei dies Fremdbetreuung oder Eigenbetreuung. Nun wird uns mit der Familieninitiative genau diese Forderung auf dem Tablett serviert, dies gemäss unseren Wünschen und unserem Programm. Warum um Himmels willen greifen wir nicht zu?

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.