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SVP-Polizist wird versetzt

Obwohl das Urteil gegen Adrian Spahr noch nicht rechtskräftig ist, wird der Basler Polizist und Berner Jung-SVP-Chef in den Innendienst abberufen.

Der Basler Polizist Adrian Spahr (mitte) ist zusammen mit Nils Fiechter (rechts) Co-Präsident der Jungen SVP des Kantons Bern.
Der Basler Polizist Adrian Spahr (mitte) ist zusammen mit Nils Fiechter (rechts) Co-Präsident der Jungen SVP des Kantons Bern.

Die Juso hat es schon gefordert, jetzt handelt die Basler Polizei: Letzte Woche verlangten die Jungsozialisten in einer Mitteilung von Sicherheitsdirektor Baschi Dürr (FDP) die Entlassung des Kantonspolizistens Adrian Spahr. Dieser war in seiner Rolle als Co-Präsident der Jungen SVP des Kantons Bern wegen Rassendiskriminierung verurteilt worden. Anlass war eine Veröffentlichung auf der Facebook-Seite der Partei. Diese zeigte einen umstrittenen Cartoon über einen Transitplatz für Fahrende. Das Regionalgerichts Bern-Mittelland verurteilte Spahr zu einer bedingten Geldstrafen von 30 Tagessätzen.

Für die Basler Jungsozialisten war danach klar: Spahr muss weg. Dieser Forderung ist das Justiz- und Sicherheitsdepartement nun nachgekommen, wie Primenews berichtet. Laut Informationen des Basler Onlineportals wurde Spahr vom Frontdienst abgezogen. Er werde zurzeit nicht mehr einem Alarmpikett-Team zugeteilt. Die Polizei bestätigte diese Informationen gegenüber Redaktion Tamedia.

Pikant: Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Spahr und sein ebenfalls verurteilter Präsidentenkollege Nils Fiechter hatten angekündigt, das Urteil von Einzelrichterin Bettina Bochsler (Grüne) weiter zu ziehen. Mit der vorzeitigen Versetzung will die Polizei nun «das Wohl des Mitarbeitenden wie auch die Interessen der Kantonspolizei angemessen schützen», sagt Polizeisprecher Toprak Yerguz.

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