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SVP zieht sich ohne Wahlempfehlung zurück

SVP-Kandidat Eduard Rutschmann tritt im zweiten Wahlgang der Basler Regierungsratsersatzwahl vom 22. Juni nicht mehr an.

Eduard Rutschmann verzichtet auf den zweiten Wahlgang.
Eduard Rutschmann verzichtet auf den zweiten Wahlgang.

Der Vorstand der Kantonalpartei gab den Verzicht auf eine eigene SVP-Kandidatur am Montagabend bekannt. Die SVP spricht indes auch keine Wahlempfehlung für eine andere Partei aus. Die Entscheidung werde somit den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern überlassen, teilte der Vorstand der SVP mit.

Im Kampf um die Nachfolge des zurücktretenden Basler CVP-Regierungsrats Carlo Conti stehen sich somit noch Lukas Engelberger (CVP) und Martina Bernasconi (GLP) gegenüber. Der 39-jährige Engelberger, Präsident der CVP Basel-Stadt, Grossrat und Jurist, hatte im ersten Wahlgang vom Sonntag 18'873 Stimmen erzielt, damit das absolute Mehr von 24'268 Stimmen aber verfehlt. Die 49-jährige Martina Bernasconi, Grossrätin, Lehrerin und Philosophin, blieb mit 16'018 Stimmen auf dem zweiten Platz.

SVP-Kandidat Eduard Rutschmann hatte 8111 Stimmen erhalten. Die SVP hatte mit dem 60-jährigen Grossrat und pensionierten Grenzwächter eine eigene Kandidatur präsentiert, da mit den anderen bürgerlichen Parteien keine gemeinsame Strategie für die künftigen Gesamterneuerungswahlen zustande gekommen war.

Keine Gespräche

Im Communiqué vom Montagabend hiess es nun lediglich, die SVP sei zuversichtlich, dass es bei künftigen Wahlen eine bürgerliche Zusammenarbeit geben wird. Laut Auskunft von SVP-Nationalrat Sebastian Frehner hatten vor der Vorstandssitzung dazu auch keine Gespräche mit den anderen bürgerlichen Parteien stattgefunden.

Die Ersatzwahl in die baselstädtische Regierung ist notwendig geworden, weil Gesundheitsdirektor Carlo Conti im Januar wegen finanziellen Unkorrektheiten überraschend seinen Rücktritt angekündigt hatte. Der 60-Jährige verlässt diesen Sommer die Regierung des Stadtkantons als amtsältestes Mitglied.

SDA/amu

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